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Digalen „Roche”

Zusammenfassung

Aus Digalen können drei Glykosidfraktionen isoliert werden und es läßt sich ihr Mengenverhältnis bestimmen.

Qualitativ stimmen diese Fraktionen nicht mit denen aus Digitalis purpurea und aus Digitalis lanata überein.

Wohl wurde eine — insofern untersucht — vollkommene Übereinstimmung zwischen den Glykosiden aus Digalen und denen aus Digitalis lutea beobachtet. Verschiedene Möglichkeiten lassen sich hier denken.

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Literatur

  1. 1

    Arch. de Cardiologia y hematologia 1927, Bd. 8, Nr. 12.

  2. 1

    Unbehandeltes Digalen heißt hier und weiter Digalen worans nur der Alkohol in vacuo vertrieben ist.

  3. 2

    Willstätter und Racke, Liebigs Ann. d. Chem. 1920/21, Bd. 425, 1, S. 59.

  4. 1

    Wenn man vor und nach Aluminiumhydroxydapplikation die PH der Flüssigkeit mißt, so zeigt sich die merkwürdige Tatsache, daß die PH nach der alkalischen Seite hin verschoben worden ist. Dies muß wohl erklärt werden durch die Anwesenheit eines Puffergemisches. Die Möglichkeit lag also vor, daß der Gitalinkörper nur deshalb nicht vom Aluminiumhydroxyd mitgeschleppt wurde, weil die Reaktion zu stark alkalisch war. Ich habe darum einige Male der Bauchhöhlenflüssigkeit Essigsäure zugesetzt, bevor das Aluminiumhydroxyd beigefügt wurde. Auch jetzt aber blieb der Gitalinkörper in der Flüssigkeit.

  5. 1

    Straub, Münch. med. Wochenschr. 1917, Nr. 16, S. 513.

  6. 2

    Derselbe, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1917, Bd. 80, S. 52.

  7. 3

    E. Meyer, Ebenda 1917, Bd. 81, S. 261.

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Hoekstra, R.A. Digalen „Roche”. Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol 163, 366–376 (1932). https://doi.org/10.1007/BF01862594

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