Spaltlampenmikroskopie der Augen der Feuerarbeiter eines Eisenwalzwerkes während und unmittelbar nach der Arbeit
Mit Bemerkungen zur Genese des Feuerstars
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Literaturverzeichnis
- 1.Gelegentlich meiner Untersuchungen in Gerlafingen wurde ich auf folgende Tatsachen aufmerksam: InGoldmanns Versuchsprotokollen über die Bestrablung der Kaninchen an den Öfen des Eisenwalzwerkes [Graefes Arch.130, 143 (1933)] sind lediglich Bestrahlungen an 2 Tieren beschrieben. Tatsächlich arbeitete jedochGoldmann mit 3 Tieren, wobei eines der Tiere unter der mehrminutigen Bestrahlung starb. Bei der prinzipiellen Wichtigkeit, welcheGoldmann diesen Versuchen beimißt, überrascht es, daß dieses Vorkommnis mit Stillschweigen übergangen wird. Es muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß dieses Tier an Überhitzung des Schädels starb, was um so bemerkenswerter ist, alsGoldmann bei anderen Versuchstieren auch Atmungsstörungen beobachtete. Die Todestemperatur des Kaninchens bei langsamer Erwärmung beträgt 44–45° (Tab. Biolog.), so daß die Erklärung dieses Zwischenfalles als Folge einer Wärmeschädigung der Gehirnzentren in Anbetracht der raschen Durchwärmbarkeit des Kaninchenschädels (geringe Gesamtmaße des Kopfes) durchaus im Bereich des Wahrscheinlichen liegt. Für die Wertung dieser Versuche ist aber die Möglichkeit solcherÜberhitzungen des gesamten Kaninchenschädels und des Gehirns nicht unwichtig.Google Scholar
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© Verlag von Julius Springer 1934