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Ueber die Auslösung von Schmerzempfindung durch Summation sich zeitlich folgender sensibler Erregungen

Ein Beitrag zur Physiologie des Schmerzes
  • B. Naunyn
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Literatur

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    Beau, Archives générales de méd. 1848, hat etwas Aehnliches ausgesprochen. Er glaubte, dass zur Entstehung des Schmerzes eine Reflexion der Empfindung erforderlich sei. Leider aber ist die Vorstellung, welche er sich von dieser Empfindungsreflexion gebildet, ganz unhaltbar.Google Scholar
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    Physiologische Diagnostik. Leipzig 1875. Beau, (l. c.) wusste schon, dass. wenn man sich mit einem Stocke auf einen Leichdorn schlägt, der Schmerz um 1–2 Secunden später als die Berührung empfunden wird. Vgl. E. H. Weber, Tastsinn und Gemeingefühl; in Wagner's Handwörterbuch. II. Bd. S. 567.Google Scholar
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    l. c. Physiologische Diagnostik. Leipzig 1875. Beau, (l. c.) wusste scho, dass. wenn man sich mit einem Stocke auf einen leichdorn schlägt, der Schmerz um 1–2 Secunden später als die Berührung empfunden wird. Vgl. E. H. Weber, Tastsinn und Gemeingefühl; in Wagner's Handwörterbuch. II. Bd. S. 289.Google Scholar
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    Ich glaube mich zu erinnern, in der Arbeit eines ganz modernen Autor (Goldscheider?) den gleichen Gedanken ausgesprochen gefunden zuhaben, kann aber leider die Stelle nicht wieder finden.Google Scholar
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    Ich betone, dass ich mir hiermit keineswegs die Ansicht Schiff's zu eigen mache, nach welcher die “Einengung der grauen Substanz” eine “Verlangsamung der Schmerzleitung” bedingt. Unzweifelhaft hat übrigens die verspätete Schmerzauslösung eine Beziehung zur Erregungssummation, wenn die beiden Vorgänge als pathologische auch keineswegs immer Hand in Hand gehen. Vergl. Miescher und Woroschiloff.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1889

Authors and Affiliations

  • B. Naunyn
    • 1
  1. 1.Strassburg i. E.

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