Die innere Gliederung des Oculomotoriuskernes
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Zusammenfassung
Mit Hilfe eines modifiziertenHorsley-Clarkachen Apparates wurden an Katzen und Hunden unter Anwendung feiner seitlich isolierter Elektroden (0,2 mm Dicke) Reizversuche an den Oculomotoriuskernen vorgenommen.
Die rostrocaudale Lokalisation der fünf vom Oculomotorius versorgten äußeren Augenmuskeln konnte ohne weiteres abgelesen werden: Im vordersten Teile des Kernes sind die Nervenzellen für den Musculus rectus inferior lokalisiert, hinter diesem die des Musculus obliquus inferior, weiter hinten die des Musculus rectus medialis und zuhinterst die des Musculus rectus superior und des Musculus levator palpebrae superioris, welch beide letzteren nicht scharf voneinander abzugrenzen sind. Diese Lokalisation ist gerade das Umgekehrte der heute allgemein angenommenen, und konnte durch Degenerationsuntersuchungen nach Zerstörung einzelner Teile des Oculomotoriuskernes sichergestellt werden.
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Schrifttum
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