Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten

, Volume 115, Issue 1, pp 90–112 | Cite as

Der Rhythmus als biologisches Prinzip, seine Genese und pathologische Bedeutung

  • Karl Klimes
  • Anton Mészáros
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Der Rhythmus wird im Einklang mitKlages als eine gewisse Form des Geschehens geschildert, die durch Wiederkehr von Ähnlichem in ähnlichen Zeitabschnitten gekennzeichnet ist.

     
  2. 2.

    Nach der kurzen Besprechung der Rhythmizität in den kosmischen terrestrischen Erscheinungen werden die exogenen und endogenen Rhythmen auf die gemeinsame Basis eines fundamentalen biologischen Rhythmusprinzips zurückgeführt.

     
  3. 3.

    Es folgt die Besprechung der Rhythmizität in den sensomotorischen, vegetativen und psychischen Tätigkeiten, wobei festgestellt wird, daß die intentionale Einmischung des Ichs, die in den primitiven Bewegungsäußerungen zutage tretende rhythmische Arbeitsweise verwischt, überdeckt.

     
  4. 4.

    Rhythmische Manifestation bedeutet ein Stehenbleiben bzw. eine Rückkehr auf ein tieferes Entwicklungsniveau, worunter aber nicht vormenschliche oder tierische Mechanismen zu verstehen sind, sondern eine Anpassung an einfachste Gesetze, denen alles Biologische untergeordnet ist (biologisches Rhythmuspripzip).

     
  5. 5.

    Das Rhythmusprinzip im Zeiterleben.

     
  6. 6.

    Das rhythmische Alternieren der Ich-Tätigkeit und der Umwelteindrücke ist als physikalischer Ausdruck des Persönlichkeits- und In-der-Welt-Seins zu betrachten, wodurch das Rhythmusprinzip zu dem Träger des existentiellen Daseins schlechthin wird.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1943

Authors and Affiliations

  • Karl Klimes
    • 1
  • Anton Mészáros
    • 1
  1. 1.Kgl. Ung. Pázmány Peter-Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie zu BudapestUngarn

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