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Zur Frage der Pathogenese der Sogenannten Spontanen Milzrupturen, Nebst Einigen Bemerkungen zur Symptomatologie

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Zusammenfassung

Auf Grund der Bearbeitung von 120 schwedischen Fällen von Milzruptur sowie der Literatur kommt Verfasser zu folgenden Ergebnissen:

  1. 1.

    Die sog. spontanen Milzrupturen lassen sich in gewissen Fällen auf traumatische Ätiologie zurückführen (zweizeitige Rupturen), in anderen Fällen auf lokale pathologische Ver-änderungen innerhalb des Organs. Analogie: sog. „spontane Ruptur“ der Aorta.

  2. 2.

    Daneben besteht die Möglichkeit einer spontanen Ruptur einer morphologisch im wesentlichen normalen Milz. Hier kann man sich den Entstehungsmechanismus als eine funktionell bedingte Zirkulationsstörung in der Milz denken, die zu Blutung und danach zu Ruptur führt. Analogie: gewisse Fälle von Gehirnblutung.

  3. 3.

    Achselschmerzen sind in Fällen von Milzruptur in der Regel linksseitig, können aber auch rechtsseitig sein; sie können weiter durch Druck auf die Milzregion ausgelöst werden und können von der Körperstellung abhängig sein. Die Leibschmerzen zeigen bei Milzruptur manchmal eine gewisse Periodizität. Zuweilen findet man Schmerzen und Empfindlichkeit in der Mac Burney-Region am meisten ausgesprochen.

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Ask-Upmark, E. Zur Frage der Pathogenese der Sogenannten Spontanen Milzrupturen, Nebst Einigen Bemerkungen zur Symptomatologie. Klin Wochenschr 16, 897–899 (1937). https://doi.org/10.1007/BF01773907

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