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Die Wirkung von Arzneimitteln auf den denervierten Magen-Darmkanal

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Zusammenfassung

Nach Denervierung des Magen-Darmkanals, d.h. nach Durchschneidung beider Nervi vagi und nach Aufhebung der sympathischen Innervation mittels Durchschneidung der postganglionären Fasern des Magen-Darmkanals in ihrem Verlauf von Magen bis zum After wurde der Einfluß von Atropin- und Lentineinjektionen auf die Magen-Darmbewegungen näher untersucht. Es stellte sich dabei heraus, daß Atropin einen stark verzögernden, Lentine dagegen einen sehr stark beschleunigenden Einfluß auf die Bewegungen des denervierten Magen-Darmkanals ausübt (Untersuchung nach der Methode vonCannon). Der Vorteil dieser Methode besteht darin, daß auf diese Weise auch beim lebenden, intakten Tier der Einfluß von Arzneimitteln sozusagen auf den isolierten Magendarmkanal studiert werden kann.

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Le Heux, J., de Kleyn, A. Die Wirkung von Arzneimitteln auf den denervierten Magen-Darmkanal. Pflügers Arch. 234, 98–100 (1934). https://doi.org/10.1007/BF01766885

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