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Beiträge zur Physiologie und Toxikologie der Lymphherzen bei Amphibien

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Reizung des N. vagus am Halse ergibt gemäß wohlgelungener graphischer Verzeichnung des coccygealen Lymphherzens bei sehr geringer Stärke Beschleunigung, sonst diastolischen Stillstand, dem jedoch dasselbe — gleich dem damit in Vergleich gesetzten Blutherzen — nach einiger Dauer entschlüpft.

  2. 2.

    Der Eintritt von diastolischem Stillstand bei Reizung des periarteriellen Grenzstranges wird bestätigt; auch hier kann im Laufe der Reizung ein Entschlüpfen erfolgen.

  3. 3.

    Die beschleunigende (eventuell auch verstärkende), weiterhin zu Klonus, ja tetanischem Stillstand führende Wirkung von Reizung des N. coccygeus superior (N. spinalis XI) wird bestätigt.

  4. 4.

    Während örtliche Kühlung oder Erwärmung des normal spinal innervierten coccygealen Lymphherzens (fast) einflußlos auf die Schlagfrequenz war, nur die Kontraktionen niedriger und träger machte, führte Kühlung des Rückenmarkes eine deutliche Verlangsamung, Erwärmung eine sehr beträchtliche Beschleunigung der Rhythmik herbei. Andererseits erweist sich das spinal enervierte, autonom schlagende Lymphherz als deutlich temperaturabhängig.

  5. 5.

    Aus den mannigfachen Giftversuchen am selbstregistrierenden Lymphherzen sei der Vagusblock (ohne Sympathicusunterbrechung) durch Ergotamin (Gynergen), die Leistungssteigerung durch Coffein und besonders durch Thyroxin, weniger regelmäßig durch Guanidin hervorgehoben.

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Hotovy, R. Beiträge zur Physiologie und Toxikologie der Lymphherzen bei Amphibien. Pflügers Arch. 242, 180–198 (1939). https://doi.org/10.1007/BF01766515

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