Advertisement

Springer Nature is making SARS-CoV-2 and COVID-19 research free. View research | View latest news | Sign up for updates

Über die Blutbeschaffenheit bei Malaria Unter vitamin C-Belastung

Zusammenfassung

Bei 12 Malariapatienten wurde die Beschaffenheit des Blutes unter Vitamin C-Belastung untersucht, wobei sich folgende Feststellungen ergaben:

  1. 1.

    Das von anderen Autoren beobachtete Auftreten erheblicher Vitamin C-Defizite bei Malaria bestätigt sich. Das Vitamin C-Defizit verzögert den gewöhnlich bei Malaria auf Einsetzen der spezifischen Therapie hin auftretenden Anstieg der Reticulocyten und damit auch die Erholung der Blutregeneration.

  2. 2.

    Störungen im Heilungsverlauf können zu einem erneuten Reticulocytenanstieg führen, wobei es, wie das Absinken der Vitamin C-Ausscheidung im Harn zeigt, zu einem starken Vitamin C-Bedarf kommt.

  3. 3.

    Die Reticulocytenwerte normalisieren sich nach Ausbildung des Maximums bei vitamin-C-gesättigten Fällen schneller als bei nichtabgesättigten. Die Restitutionsfähigkeit des erythropoetischen Komplexes hinsichtlich der Hämoglobinfläche ist daher bei den abgesättigten Fällen als eine wesentlich bessere anzusehen.

  4. 4.

    Die Feststellungen lassen es ratsam erscheinen, bei Malaria Vitamin C neben den spezifischen Mitteln bis zur völligen Gesundung therapeutisch zu verabreichen.

This is a preview of subscription content, log in to check access.

Literatur

  1. 1

    Plaut, Bülow u.Scheid, Z. Neur.1936, 473.

  2. 1a

    Plaut u.Bülow, Z. Neur.1936, 481

  3. 1b

    Klin. Wschr.1935, 1318.

  4. 2

    Mutafoff, Clin. bulgar.1938, 275.

  5. 3

    Lotze, Arch. Schiffs- u. Tropenhyg.1938, 7, 287.

  6. 4

    Mohr u.Kühner, Med. Welt1939, 111.

  7. 5

    Gerdjikoff, Medizinsko Spisanie (Sofia)1930, 197, 385.

Download references

Author information

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Cite this article

Gerdjikoff, I. Über die Blutbeschaffenheit bei Malaria Unter vitamin C-Belastung. Klin Wochenschr 18, 1214–1217 (1939). https://doi.org/10.1007/BF01765507

Download citation