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Über den Einfluß der Nerven auf die Tonusschwankungen des Schildkrötenherzens

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Zusammenfassung

Es wurde die Wirkung des Sympathicus und Vagus beialleiniger undgleichzeitiger Erregung der beiden Nerven auf die Tonusschwankungen des Herzens vonEmys lutaria geprüft. Durch denSympathicus wird der Tonus gesenkt und die Tonusschwankungen hören gleichzeitig auf. Die Hemmung des Tonus durch den Sympathicus überdauert die Reizung sehr lange. Durch denVagus wird der Tonus des Herzens gesteigert und die Frequenz der Tonusschwankungen manchmal erhöht. Eine Nachwirkung ist nur in seltenen Fällen zu verzeichnen.

Jeder Nerv wirkt vorzugsweise auf die gleiche, in geringerem Maße auf die gekreuzte Herzhälfte. Doch kommt es nicht selten vor, daß die Nervennur auf die gleiche Seite des Herzens Einfluß nehmen.

Beigleichzeitiger Reizung des Sympathicus und Vagus kommt nur die Tonussenkung und das Nachlassen der Tonusschwankungen zum Durchbruch, d. h. die gleiche Wirkung, wie wenn der Sympathicusallein gereizt worden wäre.

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Graßmück, A. Über den Einfluß der Nerven auf die Tonusschwankungen des Schildkrötenherzens. Pflügers Arch. 235, 1–14 (1935). https://doi.org/10.1007/BF01764155

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