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Über reflektorische Trigeminusneuralgien bei Herzkranken

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Zusammenfassung

Es wurde über mehrere Kranke berichtet, die eine typische Trigeminusneuralgie und zugleich eine Erkrankung des Herzens hatten. Mit der Besserung des Herzleidens verschwand die Neuralgie, ohne daß letztere behandelt worden wäre. Die Kasuistik wurde unter dem Gesichtspunkt der visceroreflektorischen Schmerzen bei Erkrankungen der inneren Organe im Sinn Heads dargestellt, weil

  1. 1.

    die Trigeminusneuralgien ausschließlich homolateral im 2. Ast linkerseits auftraten, also mit den temporalen bzw. temporonasalen Herzzonen Heads übereinstimmten;

  2. 2.

    die Parallelität von Herzbefund und Neuralgie durchgängig nachzuweisen war und schließlich

  3. 3.

    mit der Kompensation des Herzens die Trigeminusneuralgie endgültig beseitigt war.

Im Gegensatz zur älteren Schmerzphysiologie kann das Phänomen an Hand moderner Schmerztheorien gedeutet werden — zugleich ein Beitrag zur Pathogenese der Trigeminusneuralgie.

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Christian, P., Pegurri, H. Über reflektorische Trigeminusneuralgien bei Herzkranken. Deutsche Zeitschrift f. Nervenheilkunde 150, 263–282 (1940). https://doi.org/10.1007/BF01761650

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