Über die Bedeutung des Pituitrins in der Physiologie der Geburt
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Zusammenfassung
Ovarialhormon (Oestrin) sensibilisiert den isolierten Uterus nicht für Pituitrin. Das Hormon des Hypophysenvorderlappens sowie ein Kaliumübergewicht in der Suspensionsflüssigksit sensibilisieren den isolierten Uterus für Pituitrin.
Die Übereinstimmung der von uns in vitro angewandten Versuchsbedingungen mit den Verhältnissen, wie sie am Ende der Schwangerschaft im lebenden Organismus vorliegen (Vermehrung des Hypophysenvorderlappenhormons, Verschiebung des Kalium-Calcium-Quotienten nach der Seite des Kaliums hin), führt uns zu folgender Anschauung von der Bedeutung des Pituitrins in der Physiologie der Geburt: am Ende der Schwangerschaft findet eine etwas vermehrte Sekretion von Pituitrin statt, und dieses trifft nun auf einen Uterus, der durch Hypophysenvorderlappenhormon und eine Verschiebung des Kalium-Calcium-Quotienten zur Seite des Kaliums hin für Pituitrin sensibilisiert ist.
Die ausführliche Arbeit erscheint im J. of Physiol.
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