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Untersuchungen über photochemische Umwandlungen von Imidazolverbindungen

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Die vorliegende Untersuchung bezweckt die chemische Identifizierung des bei der Ultraviolettbestrahlung von Histidin entstehenden pharmakologisch wirksamen Körper. Das vonKössler undHancke angegebene Verfahren zur Trennung des Histamins von Histidin erwies sich auch im vorliegenden Falle als geeignet zur Isolierung der wirksamen Substanz.

  2. 2.

    Diese Substanz ließ sich nicht als Histamin identifizieren, denn sie gibt die für Histamin typischen Reaktionen nicht.

  3. 3.

    Die wirksamen Extrakte des bestrahlten Histidins reduzierten Metallsalze und gaben ein Phenylhydrazon. Dies legt die Vermutung nahe, daß der wirksame Körper ein Aldehyd (Imidazolacetaldehyd) ist.

  4. 4.

    Diese Vermutung wird dadurch bestätigt, daß ultraviolettbestrahlter Imidazoläthylalkohol, aus welchem kein Histamin, wohl aber Imidazolacetaldehyd entstehen kann, wie Histamin wirkt.

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Den HerrenP. Holtz undS. Freytag verdanke ich die Ausführung zahlreicher Tierversuche. Ohne ihre Mithilfe hätte ich als Nichtmediziner die biologischen Untersuchungen kaum ausführen können.

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Szendrö, P. Untersuchungen über photochemische Umwandlungen von Imidazolverbindungen. Pflügers Arch. 228, 742–750 (1931). https://doi.org/10.1007/BF01755540

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