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über die Vergleichung von Helligkeiten bei binokularer und monokularer Beobachtung

II. Mitteilung. Versuche bei peripherer Beobachtung

  • 13 Accesses

Zusammenfassung

  1. 1.

    In zahlreichen Versuchen über sukzessive Vergleichung geringerer Helligkeiten wurde bei 2 Versuchspersonen gefunden, da\ die binokulare Unterschiedsempfindlichkeit beifovealer Beobachtungein wenig, beiperipherer Beobachtungbedeutend grö\er ist als die monokulare Unterschiedsempfindlichkeit. Der Satz, da\ die Unterschiedsempfindlichkeit mehr oder weniger von der Zahl der erregten Sinneselemente abhÄngt, trifft folglich auch zu für das binokulare Sehen.

  2. 2.

    Die Resultate deuten darauf hin, da\ bei Erkennung von Helligkeitsunterschieden die gegenseitige Unterstützung der Netzhautperipherien eine viel innigere sein mu\ als diejenige der Netzhautzentren.

  3. 3.

    Unter Berücksichtigung eines analogen Unterschiedes im Zusammenwirken benachbarter Sehelemente des Netzhautzentrums einerseits und der Netzperipherie andererseits, wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, da\ es sich in beiden FÄllen um einen charakteristischen graduellen Unterschied der wechselseitigen Unterstützung der Elemente des Hell- und Dunkelapparates handeln könnte, gleichgültig ob diese Elemente nebeneinander auf einer und derselben Netzhaut, oder auf gleichzeitig affizierten Stellen beider NetzhÄute liegen.

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HochstÄdt, O., Lippay, F. über die Vergleichung von Helligkeiten bei binokularer und monokularer Beobachtung. Pflügers Arch. 222, 175–180 (1929). https://doi.org/10.1007/BF01755109

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