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Das Verhalten des Blutphosphorgehaltes während Asphyxie

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Nach Asphyxie steigt der gesamte säurelösliche P-Gehalt des Blutes schon nach 3 Min. Der anorganische P bleibt während der Zeit unverändert.

  2. 2.

    Die Phosphorämie läuft mit der Polycythämie parallel.

  3. 3.

    Nach Milzausschaltung bleibt diese Erscheinung aus.

  4. 4.

    Im Venenblute der kontrahierenden Milz ist der gesamte säurelösliche P-Gehalt etwa der doppelte des normalen Kreislaufblutwertes.

  5. 5.

    Der gesamte säurelösliche P-Gehalt der Kreislauf- und Milzerythrocyten ist der gleiche.

  6. 6.

    Eine durch Nervenreiz hervorgerufene Milzkontraktion verursacht dieselbe Phosphorämie.

  7. 7.

    Die durch Asphyxie ausgelöste rasche Steigerung der gesamten säurelöslichen P-Menge, ist also als eine Funktion der Milz als Erythrocytenreservoir zu betrachten.

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Ludány, G.v., Sarkady, L. Das Verhalten des Blutphosphorgehaltes während Asphyxie. Pflüger, Arch. 232, 287–292 (1933). https://doi.org/10.1007/BF01754789

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