Glykogenbildung aus Buttersäure und Acetonurie

  • Vinzenz Vendég
Article

Zusammenfassung

Im Hungerzustande wandert das Fett zum Zwecke der Kohlehydratbildung in die Leber. Zur Kohlehydratbildung wird auch die Fettsäurekomponente herangezogen. Die Kohlehydratbildung aus Fettsäure führt über die Zwischenprodukte Buttersäure-β-Oxybuttersäure.Eine Vermehrung der Acetonkörper tritt ein, wenn die Leber mehr oder weniger ihre Fähigkeit verloren hat, aus der β- Oxybuttersäure Zucker zu bilden. In diesem Stadium nahm die glykogenaufbauende Tätigkeit der Leber noch im gröβeren Maβe ab.

Das Insulin beschleunigt die Zuckerbildung aus Fett, wenn gleichzeitig keine Kohlehydrate zur Verfügung stehen.

Nach der vor 11/2 Jahrzehnten aufgestellten Theorie vonH. Chr. Geelmuyden sind die Acetonkörper Zwischenprodukte bei der Zuckerbildung aus Fett. Die obigen Versuchsergebnisse sprechen für die Richtigkeit vonGeelmuydens Theorie.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Schrifttum

  1. Geelmuyden, H. Chr.: Erg. Physiol.21, I, 274 (1923).Google Scholar
  2. Jost, H.: Intermediärer Fettstoffwechsel und Acidosis. Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie, Bd. 5, S. 606. 1928.Google Scholar
  3. Magnus-Levy: Erg. inn. Med.1, 352 (1908).Google Scholar
  4. Oppenheimers: Handbuch, 2. Aufl., Bd. 8, S. 464. 1925.Google Scholar
  5. Waldvogel, R.: Die Acetonkörper. Stuttgart 1903.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1938

Authors and Affiliations

  • Vinzenz Vendég
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der königl.-ung. Elisabeth-Universität PécsBundesrepublik Deutschland

Personalised recommendations