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Über Nervenreizung durch den Nervenstrom

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Zusammenfassung

Die Frage nach der Richtigkeit der bisherigen Vorstellungen über die sekundäre Erregung eines Nerven vom Nerven her wird dahingehend entschieden, daß es nicht gelungen ist, die bisherigen Versuche, welche eine sekundäre Erregung vom Nerven aus belegen sollten, zu bestätigen, sobald reine Versuchsbedingungen geschaffen waren. Es gelingt aber, durch Zwischenschaltung eines Verstärkers zwischen Reiznerv und Empfängernerv, eine wahre sekundäre Erregung nachzuweisen und damit zu zeigen, daß entsprechend den theoretischen Voraussetzungen die ableitbare Stromstärke des Aktionsstromes zu nieder sein muß, um eine Erregung im zweiten Nerven zu bewirken; es tritt jedoch an den zweiten Nerven ein Strom, welcher für diesen unterschwellig ist. Durch entsprechende Verstärkung läßt sich dieser unterschwellige Strom überschwellig machen und dadurch gelingt eine hinsichtlich des Übergehens der Erregung und einer Muskelzuckung funktionelle Verbindung zweier getrennter Nerven („Elektrische Nervennaht“).

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Holzer, W. Über Nervenreizung durch den Nervenstrom. Pflügers Arch. 237, 411–416 (1936). https://doi.org/10.1007/BF01753026

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