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Restitutionsfälligkeit der Sphärocyten

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Zusammenfassung

Durch 3/4—lstündige Drucke von 2000 kg/qcm kugelig gewordene Säugetiererythrocyten, sog. „Sphärocyten“ (Kaninchencitratblut) zeigen nach Druckablaß, sich selbst überlassen, Restitutionserscheinungen. Über ein anfängliches polygonales, schließlich mehrdelliges Stadium hinweg erfolgt innerhalb einiger Stunden eine Rückbildung zu regelmäßigen Napfformen. Die Formrückbildung tritt nur in Citratplasma ein, dagegen nicht in physiologischer Kochsalz- oderRinger- Lösung.

Die kurz nach Druckablaß verringerte osmotische Maximalresistenz nimmt innerhalb der nächsten Stunden wieder zu, gelangt aber nicht völlig zum Ausgangswert zurück. Die kurz nach Druckablaß bis nahe zur physiologischen Kochsalzkonzentration verringerte Minimalresistenz bleibt, unbeeinflußt durch den Erholungsvorgang, auf ihrem hohen Zahlenwerte stehen.

In denWestergreenschen Senkungsproben aus dem sich erholenden Citratblute kann mittels einer Capillarsondierung schichtweise festgestellt werden, daß die Sphärocyten sich besonders an der Übergangsstelle zur übrigen abgesetzten Erythrocytenmasse ansammeln und geringe Neigung zur Aggregatbildung zeigen. Die rascher abgesetzten Erholungsformen sind zu umfangreichen Aggregaten, dagegen nicht zu Geldrollen zusammengelagert.

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Zipf, H. Restitutionsfälligkeit der Sphärocyten. Pflügers Arch. 241, 449–454 (1938). https://doi.org/10.1007/BF01751553

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