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Über die Beziehungen der Milz zu den Schwankungen der Menge der roten Blutkörperchen

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Zusammenfassung

Es wird gezeigt, daß die beim Pferde beschriebenen reflektorisch geregelten Schwankungen der BK-Menge auch bei Hunden dargestellt werden können. Bei Ruhe und Bewegung finden sich auch bei diesen Tieren die gleichen Unterschiede, die sowohl die Hämatokritwerte, wie auch die BK-Zahl betreffen. Bei Bewegung ist die BK-Menge gegenüber dem Zustand der Ruhe wesentlich erhöht.

Diese Unterschiede verschwinden nach der Splenektomie oder sind nur noch ganz geringfügig. Die Milz ist somit als ein Organ aufzufassen, welches Erythrocyten zurückhalten und aufspeichern kann, um sie auf bestimmte Reize hin wieder in den Kreislauf auszuschütten. DieMilz ist somit als Blutkörperchenreservoir anzusehen. Unsere Befunde bestätigen durchaus die UntersuchungenBarcrofts und entsprechen den Ergebnissen vonBinet undWilliamson, welche zeigten, daß eine nach experimenteller Asphyxie regelmäßig auftretende erhebliche Zunahme der Erythrocyten ausbleibt oder nur sehr geringgradig erfolgt, wenn der Asphyxie eine Splenektomie vorangegangen ist.

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Scheunert, A., Krzywanek, F.W. Über die Beziehungen der Milz zu den Schwankungen der Menge der roten Blutkörperchen. Pflügers Arch. 215, 187–190 (1927). https://doi.org/10.1007/BF01731308

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