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Zur Physiologie der Hautdrüsen des Frosches

I. Mitteilung. Sekretorische und hemmende Nerven der Froschhautdrüsen

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Innervation der Hautdrüsen des Frosches geschieht aus dem sympathischen System, sowohl durch sekretorische als auch hemmende Nervenfasern.

  2. 2.

    Die Injektion von Adrenal in irgendeinen Lymphsack am Rumpfe ruft in der Hälfte der Versuche an den hinteren Extremitäten eine Sekretion, in der anderen Hälfte eine völlige Sekretionshemmung hervor.

  3. 3.

    Die Hemmung tritt vom Adrenal nur bei der Unversehrtheit des postganglionären Neurons ein.

  4. 4.

    Bei der Durchschneidung der präganglionaren Fasern zeigt die Reizung des N. ischiadicus eine Tonusabnahme der hemmenden Fasern (Verkürzung der Latenzperiode, Vergrößerung der Sekretmenge).

  5. 5.

    Die Drüsennerven treten in die sympathische Kette aus der 2. bis 6. vorderen Wurzel, dann verlaufen sie durch die Rami communicantes des 7., 8., 9., 10. Nerven in die peripheren Nerven des Plexus ischiadicus.

  6. 6.

    Die Verteilung der sensiblen und sympathischen Fasern eines und desselben peripheren Nervs in der Hautoberfläche der ganzen hinteren Extremität des Frosches fällt genau zusammen.

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Speranskaja-Stepanowa, E.N. Zur Physiologie der Hautdrüsen des Frosches. Pflügers Arch. 209, 1–21 (1925). https://doi.org/10.1007/BF01730903

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