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Beiträge zur Physiologie der Magenmuskulatur

I. Mitteilung. Studien am überlebenden Magen des Frosches

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Zusammenfassung

Untersuchungen am Magenstreifen aus Fundus und Pars pylorica des Frosches zeigen in folgenden Punkten funktionelle Unterschiede zwischen diesen Magenabschnitten:

  1. 1.

    Die spontanen Kontraktionen des Fundus sind regelmäßiger und frequenter als die des Pylorus. An letzterem ist die Kontraktionskurve besonders durch Teilkontraktionen, die den absteigenden Schenkel betreffen, charakterisiert.

  2. 2.

    Durch chemische und elektrische Reize ist die Dauer der Erregung am Fundus größer als am Pylorus.

  3. 3.

    Die Reizschwelle liegt am Pylorus bedeutend höher als am Fundus. Aus Versuchen mit chemischer Reizung ergibt sich weiterhin, daß am Fundus durch bestimmte Pharmaca (Adrenalin und Morphin) in Konzentrationen, die die Pylorusmuskulatur stark erregen, eine vollständige Lähmung herbeigeführt wird.

  4. 4.

    Die Pylorusmuskulatur zeigt eine spezifische Reaktionsfähigkeit auf mechanische Reize.

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Gellhorn, E., Budde, W. Beiträge zur Physiologie der Magenmuskulatur. Pflügers Arch. 200, 604–619 (1923). https://doi.org/10.1007/BF01723361

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