Experimentalstudien am Nervensystem
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Zusammenfassung
Sowohl nach Zerstörung des Frontalpols als auch nach Ausschaltung der den Ursprungsstätten des temporo-pontinen Bündels homologen Anteile der 3. und 4. Bogenwindung ließen sich bei Carnivoren Störungen der statischen Innervation nachweisen. Es kommt nicht nur im akuten Versuch zu Tonusdifferenzen zwischen beiden Seiten zugunsten der kontralateralen Strecker, sondern es läßt sich auch zeigen, daß diese Störung latent einige Wochen nach der Operation anhält. Ihr Nachweis gelingt, wenn man die Narkosestarre auslöst oder durch Eingipsen der Extremitäten eine Ruheversteifung zu erzielen trachtet. Es zeigt sich dann, daß an den der Operation kontralateralen Extremitäten der Streckertonus stärker entwickelt ist als auf der homolateralen Seite.
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