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Über den Milchsäuregehalt des Blutes im Höhenklima

II. Mitteilung. Einfluß der Muskelarbeit

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Milchsäurebestimmungen bei ruhenden Hunden ergaben in Wiederholung früherer Versuche in 2400 m Höhe keine Vermehrung gegenüber der Ebene.

  2. 2.

    In Selbstversuchen fand sich unmittelbar im Anschluß an einstündiges Radfahren in 1560 und 2400 m Höhe eine unbeträchtliche Steigerung der Milchsäurevermehrung gegenüber der Ebene.

  3. 3.

    Nach halbstündiger Erholung sinken sowohl in der Ebene, wie in der Höhe die Milchsäurewerte deutlich ab, wobei mitunter abnorm niedrige Werte beobachtet werden.

  4. 4.

    Kurzdauernde, aber erschöpfende Muskelarbeit führt schon in der Ebene eine Erhöhung des normalen Milchsäurespiegels im Blut auf das 6–8fache herbei.

  5. 5.

    Die Befunde sprechen dafür, daß bis zu 2400 m Höhe auch bei stärkerer Muskelarbeit die Sauerstoffversorgung des Körpers ausreicht.

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Die Ausführung der Untersuchungen wurde durch eine Zuwendung des Hilfsausschusses derRockefeller-Stiftung ermöglicht, wofür auch an dieser Stelle herzlichst gedankt sei.

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Laquer, F. Über den Milchsäuregehalt des Blutes im Höhenklima. Pflügers Arch. 203, 35–41 (1924). https://doi.org/10.1007/BF01722417

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