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Zur Frage der Summation maximaler Reize bei kleinem Zeitintervall und der Überkreuzung maximaler Erregungswellen im Skelettmuskel

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Nach maximaler Reizung zeigt der Froschmuskel eine sofort beginnende, bis 1,2σ dauernde absolute refraktäre Phase, in der zuweilen eine geringe Minderung des Effektes des ersten Reizes durch einen nachfolgenden bedingt wird.

  2. 2.

    An die absolute refraktäre Phase schließt sich eine relative refraktäre Phase an, die 4–5σ nach dem ersten Reiz ihr Ende erreicht.

  3. 3.

    Es wird angenommen, daß bei subliminaler und untermaximaler Reizung die absolute refraktäre Phase durch eine physiologische Addition beider Reize verdeckt ist.

  4. 4.

    Zwei sich begegnende maximale Erregungswellen löschen sich aus, denn in einer außerhalb zweier Paare von Reizelektroden befindlichen Muskelstrecke findet nur dann eine Summation statt, wenn entweder an der näher liegenden Reizstelle der Reiz erst erfolgt, nachdem die von der entfernteren Reizstelle herkommende Erregungswelle passiert ist, oder wenn in der näherliegenden Reizstelle der Reiz so frühzeitig erfolgt, daß die von ihm ausgehende Erregungswelle die entferntliegendere Reizstelle schon erreicht hat, bevor dort die Reizung erfolgt.

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Fischer, E. Zur Frage der Summation maximaler Reize bei kleinem Zeitintervall und der Überkreuzung maximaler Erregungswellen im Skelettmuskel. Pflügers Arch. 208, 79–86 (1925). https://doi.org/10.1007/BF01722227

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