Archiv für Gynäkologie

, Volume 142, Issue 2, pp 530–546 | Cite as

Beiträge zum Carcinomproblem

VI. Mitteilung. Das Verhalten der Wasserstoffionenkonzentration
  • Heinrich Guthmann
  • Paul Wirz
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Gegenüber normalen Fällen zeigt sich bei beginnenden Carcinomen eine Verschiebung despH-Wertes nach der sauren Seite.

     
  2. 2.

    Mit zunehmender Ausbreitung des Carcinoms wird eine Verschiebung nach der alkalischen Seite beobachtet.

     
  3. 3.

    Es wird wahrscheinlich gemacht, daß es sich bei dieser Verschiebung nach der alkalischen Seite um eine kompensierte bzw. überkompensierte Acidose handelt.

     
  4. 4.

    Der Einfluß der Röntgenstrahleneinwirkung in therapeutischer Dosis auf diepH-Werte im Blute Carcinomatöser wird im zeitlichen Verlauf nach 6 bzw. 24 Stunden nach der Bestrahlung untersucht und zunächst als nach der sauren und später nach der alkalischen Seite verschoben gefunden.

     
  5. 5.

    Bei der Ultraviolettbelichtung von Personen mit ganz leichten, fast geheilten Adnexiditen wird eine primäre Acidose vermißt und sofort eine Alkalose nachgewiesen.

     
  6. 6.

    Auf Grund der Untersuchungen und im Hinblick auf die verschiedenen physikalisch-biologischen Unterschiede in der Beteiligung der Haut einerseits und der tiefergelegenen Zellen des Gewebes andererseits wird auf einen verschiedenen biologischen Wirkungsmechanismus der Röntgen- und Ultraviolettstrahlen auf denpH-Wert des Blutes geschlossen.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • Heinrich Guthmann
    • 1
  • Paul Wirz
    • 2
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik Frankfurt a. M.Frankfurt a. M.Deutschland
  2. 2.Universitäts-Frauenklinik KölnKölnDeutschland

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