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Veränderung der Eiweiß-Struktur des Blutplasmas während der Geburt

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Zusammenfassung

Während der Geburt nimmt der Eiweißgehalt des Plasmas ab. Am ausgeprägtesten ist das unmittelbar nach der Geburt der Fall, weil hier auch die während der Geburt verlorene Eiweißmenge von Einfluß ist. Diese Verschiebung geschieht auf Kosten der Albumine. Im Kindbette vermehrt sich das Eiweiß, gleichzeitig nimmt auch das Albumin zu, diesmal ist jedoch die Albuminzunahme stärker.

Von den Eiweißarten zeigt das Fibrinogen die stärkste Zunahme, welche Zunahme auch mit dem Blutverlust in engem Zusammenhang steht. Im Kindbette vermindert sich auch das gegen das Normale.

Von den Globulinen verändert sich der Wert der Euglobuline nicht in hohem Maße. Das Pseudoglobulin I zeigt die stärkste Veränderung.

Der Wert des Reststickstoffes verändert sich innerhalb der normalen Grenzen.

Der Albumin-Globulinquotient nimmt infolge der Zunahme der Globuline ab, im Kindbette nimmt er durch die Vermehrung der Albumine zu.

Während der Geburt vermehren sich die Schutzkolloide des Organismus als Ausdruck der Verteidigung des Organismus.

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Literaturverzeichnis

  1. Deseö, D. von: Biochem. Z.217, H. 1/3;230, H. 4/6; Pflügers Arch.221, H. 3. Und in früheren Arbeiten erwähnte Literatur.

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von Latzka, A. Veränderung der Eiweiß-Struktur des Blutplasmas während der Geburt. Arch. Gynak. 148, 445–452 (1932). https://doi.org/10.1007/BF01703122

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