Ueber die Anastomosen zwischen den Gesichts- und Orbitalvenen

  • M. Gurwitsch
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    Mit diesem Geflechte steht das von Nuhn (Untersuchungen und Beobachtungen aus dem Gebiete der Anatomie, Physiologie und praktischen Medicin. Heidelberg 1849. p. 6) entdeckte echte cavernöse Geflecht in Verbindung, welches den dritten Trigeminusast bis zu seiner Theilung in den Nerv. lingualis und alveolaris inferior umwindet und sein Blut aus dem Sinus cavernosus vermittelst einiger durch das Foramen ovale herabsteigender Zweige bezieht. (Citirt nach Luschka, l. c., p. 499.)Google Scholar
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    Auf diese Verengerung des Lumens der V. ophthalm. sup. hat zuerst Sesemann hingewiesen; er schreibt ihr insofern eine wichtige Bedeutung zu, als sie für die Blutwelle ein mächtiges Hinderniss darstellt, welches dieselbe veranlassen muss, ihre Richtung nach vorne, d. h. in die V. facial. anter. und nicht in den Sin. cavern. einzuschlagen. In den Handbüchern der Anatomie (Henle, Luschka, Sappey) liest man, dass die V. ophthalm. sup. in den Sin. cavern. mit erweiterter Mündung sich ergiesst (diese Erweiterung wird auch Sinus ophthalm. genannt). Merkel (l. c., p. 110), der bei seinen Injectionen beständig darauf achtete, dass die Venen nicht über ihr natürliches Lumen ausgedehnt werden, konnte ebenfalls nicht die Existenz der oben erwähnten Verengerung constatiren, im Gegentheil beobachtete er eine „deutliche Erweiterung”. Unsere Untersuchungen bestätigen vollauf die Beobachtungen Sesemann's, denen zufolge das Lumen der Vene vor ihrer Mündung in den Sinus cavern. bedeutend enger wird. Ich habe bloss hinzuzufügen, dass eben hinter dieser Verengerung das Lumen sich wieder ein wenig erweitert.Google Scholar
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    Sesemann hat ausser den Vv. vorticosae keine aus dem Augapfel austretenden Venen beobachtet und bezweifelt überhaupt die Existenz der vorderen Ciliarvenen. Allem Anscheine nach hat er die Muskeln nicht bis zu ihrer Insertion an der Sclera verfolgt, sonst würde er bestimmt auf diese Venen gestossen sein, vorausgesetzt, dass seine Präparate gut injicirt waren. Leber in seiner Arbeit über die Gefässe des Auges (l.c. p.24) und Sappey (l.c. p.733) erwähnen ebenfalls diese Venen. Nach Leber nehmen die Venae ciliares anteriores folgende Aeste auf: 1. Venen aus dem Randschlingennetze der Hornhaut, 2. Venen aus dem Capillarnetze der Sclera, 3. Venen aus dem Plexus venosus ciliaris (so nennt Leber den Canal Schlemmii) und dem Ciliarmuskel und 4. anastomosirende Netze von Conjunctivalvenen.Google Scholar
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© Verlag von Hermann Peters 1883

Authors and Affiliations

  • M. Gurwitsch
    • 1
  1. 1.Petersburg

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