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Der Strompuls nach Lähmung der Gefässe

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Zusammenfassung

Zur Schädigung der Lebenseigenschaften der Gefässe wurden vier Verfahren benutzt: Anämie, Tötung des Tieres, Vergiftung und Nervendurchschneidung. Die Eingriffe hatten nicht in allen einzelnen Fällen übereinstimmende Wirkung. Als gelungene Fälle werden diejenigen bezeichnet, in welchen die Lähmung der Gefässe in einer Zunahme der mittleren Stromstärke (derv p-Werte) zum Ausdruck kommt. In diesen Fällen zeigt sich an der Stromkurve regelmässig eine Abnahme oder Beseitigung der s S sowie ein Sinken des St-Q. Damit ist eine Abnahme dere-Werte (der Dehnbarkeit der Bahn) verbunden. Eine solche besteht aber nicht in Wirklichkeit, sondern wird durch die Analyse vorgetäuscht, da diese bei den normalen Pulsen falsche, nämlich zu hohee-Werte liefert.

Die durch die Lähmung hervorgerufene Abnahme des Tonus der Gefässe (Zunahme derv p-Werte) und die Abschwächung der s S gehen in der Regel Hand in Hand. Dass aber diese Verbindung keine unzertrennliche ist, wurde in der vorhergehenden Abhandlung an der Chlorkalziumwirkung nachgewiesen und in dieser durch die Yohimbinwirkung bestätigt.

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Hürthle, K. Der Strompuls nach Lähmung der Gefässe. Pflüger's Arch. 162, 359–377 (1915). https://doi.org/10.1007/BF01681646

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