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Zur Frage nach der Genese der Piqûre-Glykosurie

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Zusammenfassung

Es wurden die Sera von 13 Kaninchen vor und nach einer erfolgreichen Piqûre auf ihre vasokonstriktorische Wirkung untersucht. Als Reagens dienten die Gefässe der hinteren Extremitäten des Frosches nach der von P. Trendelenburg auch für den qualitativen Adrenalinnachweis ausgearbeiteten Läwen'schen Methode.

Eine erhöhte vasokonstriktorische Wirkung des nach der Piqûre gewonnenen Serums war nur ein einziges Mal nachzuweisen, sie war aber auch in diesem Falle nur eben merklich. In drei anderen Fällen war eher das vor der Piqûre gewonnene Serum stärker vasokonstriktorisch wirksam, in neun Fällen war zwischen den Seris vor und nach der Piqûre mit der Läwen-Trendelenburg'schen Methode überhaupt kein Unterschied nachweisbar.

Wenn nicht irgendwelche uns bisher unbekannte Momente den Nachweis der Vermehrung des Blutadrenalins und der hier verwendeten Methodik verhindern, so müssen wir annehmen, dass die — anscheinend einwandfrei erwiesene — Bedeutung der Nebennieren für das Zustandekommen des Piqûre-Diabetes nicht in einer gesteigerten Adrenalinabgabe an das Blut zu suchen ist.

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Negrin y Lopez, J. Zur Frage nach der Genese der Piqûre-Glykosurie. Pflüger's Arch. 145, 311–328 (1912). https://doi.org/10.1007/BF01680444

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