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Untersuchung von Konversionselektronen beim Mößbauer-Effekt am Wolfram-182 mit einem magnetischen Spektrometer

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Zusammenfassung

Die rückstoßfreie Resonanzabsorption vonγ-Quanten (Mößbauer-Effekt) wird in dieser Arbeit durch Messung der beim Zerfall der angeregten Absorberkerne auftretenden Konversionselektronen in einemβ-Spektrometer nachgewiesen. Mit dieser Methode wurde der 100 keV-Übergang in W182 mit metallischem Tantal als Quelle und angereichertem Wolframmetall als Resonanzabsorber untersucht. DieL-Konversionslinie der 100 keV-Strahlung überragte bei 22° K den Untergrund um 44%. Aus Doppler-Effektmessungen ergab sich die Halbwertszeit des ersten angeregten Zustands von W182 zuT 1/2=(1,34±0,13)·10−9sec. Aus der Temperaturabhängigkeit des Effekts wurde die Debye-Temperatur von Tantal zu 280±10° K bestimmt. Die Meßergebnisse zeigen gute Übereinstimmung mit andersartigen Messungen, widersprechen aber früheren Mößbauer-Transmissionsexperimenten.

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Herrn Professor H.Maier-Leibnitz möchte ich für die vielen Ratschläge und Diskussionen meinen herzlichen Dank aussprechen.

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Kankeleit, E. Untersuchung von Konversionselektronen beim Mößbauer-Effekt am Wolfram-182 mit einem magnetischen Spektrometer. Z. Physik 164, 442–455 (1961). https://doi.org/10.1007/BF01679805

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