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Zur mikroskopischen Untersuchung des Zimtes

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Zusammenfassung

In dem chinesischen Zimt befinden sich, oft in bedeutender Zahl, einfache Stärkekörner oder Teilkörner, die einen Durchmesser von über 20 μ haben. Diese Körner, die als abnorme Stärkekörner zu betrachten sind, entstehen höchstwahrscheinlich durch Aufquellen der normalen Stärkekörner.

Die verquollenen Körner können bei der ersten mikroskopischen Betrachtung mit den sog. Großkörnern einiger Getreidearten (Gerste, Weizen, Roggen usw.) leicht verwechselt werden. Als Hauptunterschiede seien erwähnt: Das verschiedene Lichtbrechungsvermögen, die anderen Dimensionen, das abweichende Verhalten bei der Ausfärbung, hauptsächlich aber, daß diese Stärkekörner des Zimtes sich in polarisiertem Licht wie optisch isotrope Körper verhalten.

Die ähnlich großen, normalen Stärkekörner der Getreidearten sind optisch anisotrop, dagegen überschreiten die optisch anisotropen Körner des chinesischen Zimtes nie einen Durchmesser von 20 μ.

Bei dem ceylonischen und niederländisch-indischen Zimt ist die Möglichkeit der Verwechslung mit Getreidestärke viel kleiner, weil diese Zimtarten einerseits nur wenig Stärke enthalten, anderseits ihre Stärkekörner auch kleiner sind als diejenigen des chinesischen Zimtes.

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Hazslinszky, B. Zur mikroskopischen Untersuchung des Zimtes. Zeitschr. f. Untersuchung der Lebensmittel 74, 37–42 (1937). https://doi.org/10.1007/BF01675700

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