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Die Anwendung einfacher Gleichungen zur streng richtigen Beschreibung der Wechselstromübertragung

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Zusammenfassung

Die elementaren Grundgleichungen der Leistungsverhältnisse, welche an die Stelle der hyperbolisch komplexen Fundamentalgleichungen der Leitungstheorie treten, lassen eine einfache und doch genaue geometrische Beschreibung der Übertragungsvorgänge zu. Die Abhängigkeit der primären von den sekundären Leistungsverhältnissen ist bei der Annahme konstanter Spannung im GeneratorendpunktA und konstanter Betriebsgrößen (Wirkleistung, Blindleistung, Strom, Spannung, Leistungsfaktor, Wirkungsgrad und Blindleistungsverhältnis) für den EndpunktE durch Kreisscharen gegeben, die jeweils eine ganz bestimmte Lage zu einem für die Übertragung charakteristischen, durch die Leerlauf- und Kurzschluß-Scheinleistung bezeichneten Grunddreieck einnehmen. Der Zusammenhang zwischen den primären und sekundären Belastungspunkten wird durch das Spannungsverhältnisdiagramm hergestellt.

Der Stabilitätsbereich der Kreise ist durch die Begrenzung des Spannungswinkels auf die Größe des Impedanzwinkels gegeben. Besondere Belastungsfälle, wie der Kurzschluß und die maximal übertragbare Wirk- und Blindleistung, sind Punkte der für den Grenzspannungswinkel ableitbaren Kurven. (Gerade für den Leitungsanfang, Parabel für das Leitungsende). Die Gleichstromübertragung ist als Sonderfall der Wechselstromübertragung in den Grundgleichungen enthalten.

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Auszug aus der Dissertation des Verfassers: „Zur Geometrie der Wechselstromübertragung“, Technische Hochschule München, 1934.

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Wich, E. Die Anwendung einfacher Gleichungen zur streng richtigen Beschreibung der Wechselstromübertragung. Archiv f. Elektrotechnik 30, 386–397 (1936). https://doi.org/10.1007/BF01657164

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