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Zur Frage der Cystenbildung an der Cauda equina nebst Beitrag zu den cerebralen und rezidivierenden spinalen subarachnoidealen Blutungen

  • S. Goldflam
Article

Zusammenfassung

Die vasomotorische Komponente des Migräneanfalls spielt eine ursächliche Rolle beim Zustandekommen vieler Fälle von spontanen, cerebralen Subarachnoidealblutungen; diese sind also vielfach neurogene Diapedesisblutungen.

Es gibt spontane, spinale Subarachnoidealblutungen dunkler Genese. Allein die Rezidivbereitschaft weist auf den neurogenen Faktor hin.

Diese beiden Subarachnoidealblutungen differenter Lokalisation können sich kombinieren bzw. in einem Anfalle auftreten.

Es wird eine Beobachtung angeführt, die zu beweisen scheint, daß, ebenso wie es rezidivierende cerebrale Subarachnoidealhämorrhagien gibt, auch spontane, rezidivierende, spinale Subarachnoidealblutungen im Bereiche des Saccus sacralis vorkommen. Dieser Fall führte, nach viele Jahre betragendem Verlaufe, zur Bildung einer Cyste an der Cauda equina, die operativ entfernt werden konnte.

Der geringe Erfolg der Operation quoad valetudinem completam ist in diesem Falle auch bedingt durch die vorgefundene und schwer beeinflußbare Arachnoperineuritis fibrosa sacralis.

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Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel 1925

Authors and Affiliations

  • S. Goldflam
    • 1
  1. 1.Warschau

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