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Österreichische botanische Zeitschrift

, Volume 73, Issue 7–9, pp 161–174 | Cite as

Entwicklungsgeschichte und systematische Stellung vonSecotium agaricoides (Czern.) Holl

  • Heinrich Lohwag
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Secotium agaricoides (Czern.) Holl.) kommt auch in Österreich vor, u. zw. im Burgenland auf der Königsschüssel bei Siegendorf.

     
  2. 2.

    Das Hymenium besitzt Cystiden, die bei der Reife verschwinden.

     
  3. 3.

    Es ist ein echter Stiel und Hut vorhanden.

     
  4. 4.

    Der Pilz ist nicht nahe verwandt mitAgaricus (Psalliota), wie Conard meint, sondern ein echter Gastromycet, der in der ästigen Hymenophorform den Phallaceen nahe steht, wie schon Ed. Fischer annahm.

     
  5. 5.

    Die GattungElasmomyces ist vonSecotium wieder abzutrennen. Sie ist gekennzeichnet durch das an Lactarieenfruchtkörper erinnernde Stiel- und Hutgeflecht. Die GattungElasmomyces wäre in zwei Gattungen zu zerlegen: A)Elasmomyces mit angiocarper Entwicklung wieElasmomyces Mattirolianus Cav. B)Bucholtzia mit gymnocarper Entwicklung, z. B.Bucholtzia (Elasmomyces)krjukowensis.

     
  6. 6.

    Aus den Secotiaceen haben sich Lactarieen, Agaricaceen und Polyporaceen entwickelt.

     

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© Druck und Verlag Von Carl Gerold's Sohn 1924

Authors and Affiliations

  • Heinrich Lohwag
    • 1
  1. 1.Wien

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