Beiträge zur gewichtsanalytischen Bestimmung des Arsens
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Literatur
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- 5).Trotz aller dieser Feststellungen findet man auch jetzt zuweilen noch die Angabe, dass arsensaure Ammonmagnesia noch über 1000 getrocknet und als MgNH4AsO4 + 1/2 aq. gewogen wird; so trocknet Koehler (Archiv f. Pharmacie. XXVII. 406) bei 102–1040!Google Scholar
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- 3).Die zu den Analysen nothwendige Arsensäure wurde erhalten, indem eine für jeden Versuch besonders abgewogene Menge reiner, in der in den Berichten der deutsch. chem. Gesellsch. zu Berlin28, 1417, Anmerkung, beschriebenen Weise gewonnener arseniger Säure mittelst concentrirter Salpetersäure in einem Becherglase oxydirt und die Lösung vollständig eingedampft wurde, wobei die Arsensäure in aus Nadeln bestehenden, warzenförmigen Krystallaggregaten zurückblieb.Google Scholar
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- 1).Vergl. S. 511.Google Scholar
- 1).Die Magnesia wurde gewonnen durch Fällung von Chlormagnesium mittelst neutralen kohlensauren Ammons, Auswaschen der erhaltenen kohlensauren Ammonmagnesia bis zum Verschwinden der Chlorreaction, Lösen in Salpetersäure, wiederholtes Fällen, Auswaschen und Glühen bis zur Gewichtsconstanz (Fresenius, Quant. Anal. 6. Aufl. Bd. II, S 805).Google Scholar
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- 1).Diese Zeitschrift31, 537.Google Scholar
- 3).Gooch'sche Tiegel nebst Siebplatte und Schälchen werden jetzt auf unsere Anregung von der Königlichen Porzellan-Manufactur in Berlin angefertigt und zeichnen sich vor anderen im Handel vorkommenden Sorten dadurch aus, dass sie sehr dünnwandig sind und ohne Gefahr des Zerspringens den höchsten Temperaturen ausgesetzt werden können.Google Scholar
- 1).Diese Zeitschrift1, 417.Google Scholar
- 2).Diese Zeitschrift10, 62.Google Scholar
- 3).Diese Zeitschrift14, 356.Google Scholar
- 4).Diese Zeitschrift16, 57.Google Scholar
- 5).Diese Zeitschrift20, 89.Google Scholar
- 6).Vergl. Analysen 6, 2, 3 a. v. S.Google Scholar
- 7).Vergl. Analysen 4, 1 a. v. S.Google Scholar
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- 3).1838. (2. und 3. Auflage standen nicht zu Gebote.)Google Scholar
- 1).Diese Zeitschrift10, 45.Google Scholar
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- 5).l. c. S. 45.Google Scholar
- 1).Ueber maassanalytische Bestimmungen von Arsentrisulfid siehe u. a. Kessler, Poggendorff's Annalen95, 213;118, 17. Graeger, diese Zeitschrift4, 438. Waitz, diese Zeitschrift10, 158. Champion u. Pellet, Bull. soc. chim26, 541.Google Scholar
- 2).Lehrbuch der Titrirmethoden. 6. Aufl. S. 366.Google Scholar
- 3).Vergl. S. 542.Google Scholar
- 1).Die Gründe für die angegebene Behandlungsweise werden später erörtert werden. Siehe S. 541.Google Scholar
- 1).l. c.Google Scholar
- 2).Monatshefte f. Chemie 1887, S. 607; diese Zeitschrift27, 508.Google Scholar
- 1).Eine Stütze findet diese Annahme in einer Beobachtung, welche Nilson (Journal f. prakt. Chemie14, 145) bei seinen ausführlichen Arbeiten über Schwefelarsenverbindungen machte. Er schreibt darüber: „Der Gehalt an freiem Schwefel des Pentasulfids konnte aus keiner anderen Ursache hergeleitet werden, als dass dasselbe ursprünglich in Verbindung mit Schwefelwasserstoff als Sulfhydrat gefällt war ...., welches nachher in Berührung mit Luft beim Trocknen eine vollständige oder beinahe vollständige Zerlegung erlitten hatte“ und a. a. O. S. 150 „das Sulfid behält nämlich hartnäckig etwas Schwefelwasserstoff“ ....Google Scholar
- 1).Ber. d. deutsch. chem. Gesellsch. zu Berlin18, 1112; diese Zeitschrift25, 105.Google Scholar
- 1).Bei Nr. 5 und 6 wurde der Gooch'sche Tiegel verwendet.Google Scholar
- 1).Ein mit Bleiacetat getränktes Papier bräunt sich, wenn es längere Zeit mit den vom Schwefelarsen aufsteigenden Dämpfen in Berührung bleibt. S. a. Nilson l c.Google Scholar
- 1).Nilson machte (Journ. f prak. Chemie14, 152) beim Trocknen von Arsenpentasulfid bei 100° eine ähnliche Beobachtung: „Sein Gewicht wurde hierbei nicht constant und nahm unaufhörlich ab; es zeigte sich, dass das Sulfid bei dieser Temperatur eine Oxydation erlitten und sich mit arseniger Säure bedeckt hatte ... Ausserdem zeigt Arsentrisulfid leicht constantes Gewicht ..., mehrmals ist es jedoch eingetroffen, dass auch dieses bei andauerndem Trocknen bei genannter Temperatur einer Oxydation unterlag.“Google Scholar
- 2).Es liegt nahe, wegen dieser Schwierigkeiten die Hauptmenge des Arsens mit Wasser in einen Tiegel zu spülen, nur den kleinen Rest vom Filter mit Hülfe von Ammoniak in einen zweiten Tiegel zu bringen und beides für sich zu behandeln. Dabei zersetzt sich jedoch das Trisulfid: As2S3+3H2O=As2O3+3H2S. Von dieser Reaction machen Clermont und Frommel (Comptes rendus86, 826) zur Trennung des Arsens von Antimon und Zinn Gebrauch. Vergl. auch Lesser, Inaugural-Dissert. Berlin 1886; diese Zeitschrift27, 218.Google Scholar
- 3).S. Rammelsberg quantitative Anal. 4 Aufl, S. 90.Google Scholar
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- 4).Diese Zeitschrift32, 45.Google Scholar
- 5).Diese Zeitschrift10, 45.Google Scholar
- 6).S. 506.Google Scholar
- 7).Kissel (Diese Zeitschrift8, 165) stellte bei der Anwendung von schwefelsaurer Magnesiamischung stets die Anwesenheit von Magnesiumsulfat in der phosphorsauren Ammonmagnesia fest, erhielt aber wie Puller richtige Resultate, weil phosphorsaure Ammonmagnesia in Lösung blieb. Märcker dagegen (Diese Zeitschrift12, 239) fand bei der gleichen Bestimmung ein Plus von 1 1/2 Procent, welches durch Anwendung von Chlormagnesiummischung vermieden wurde.Google Scholar
- 2).Vergl. die Anmerkung1, Seite 534.Google Scholar
- 1).Vergl. S. 535.Google Scholar
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- 1).Bäckström's Angabe.Google Scholar
- 1).Vergl. die Analysen 1, 2. 3 auf S. 525 und 1 auf S. 527, welche hierfür als Belege dienen können.Google Scholar
- 1).Ich erinnere daran, dass ich auf die Oxydation der arsenigen Säure zu Arsensäure in alkalischer Lösung schon vor 40 Jahren aufmerksam gemacht habe (Annal. d. Chem. u. Pharm.93, 384). R. F.Google Scholar
- 2).Die obige Feststellung ist besonders wichtig für die Herstellung von Lösungen der arsenigen Säure, welche zu Titerzwecken dienen sollen. Winkler (Maassanalyse 1888, S. 109) schreibt nämlich vor, Arsentrioxyd unter Erwärmen in Kalilauge zu lösen, was sich gewiss nicht empfehlen dürfte. Er sowohl wie Mohr (Titrirmethoden 6. Aufl. S. 364) sprechen zwar von einer Oxydation der arsenigen Säure in alkalischer Lösung, führen dieselbe aber auf einen Schwefelgehalt des Arsentrioxyds oder des Alkalis zurück, indem sich dadurch ein Sauerstoff absorbirendes Sulfosalz des Arsens bilden soll. Hier war bei der Darstellungsweise der arsenigen Säure (vergl. Anmerk. 3 auf Seite 511) und der aus metallischem Natrium gewonnenen Natronlauge ein Schwefelgehalt beider Substanzen ausgeschlossen, welcher demnach nicht die nothwendige Bedingung der Oxydation ist. Vergl. auch Graham-Otto's ausführl Lehrbuch II. 472.Google Scholar
- 1).l. c.Google Scholar
- 1).Vergl. Anm. 2, S 532.Google Scholar
Copyright information
© C. W. Kreidel's Verlag 1895