Über die papilläre Hyperplasie des lymphatischen Rachenrings

  • E. Oppikofer
  • H. Weinhold
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Neben der häufigentypischen Hyperplasie des lymphatischen Rachenrings gibt es selteneAtypische Hyperplasien, nämlich diepolypöse Hyperplasie und diepapilläre Hyperplasie.

     
  2. 2.

    In Anbetracht der großen Seltenheit der papillären Hyperplasie werden4 eigene Fälle unter besonderer Berücksichtigung des histologischen Bildes genauer dargestellt. Als Sitz fand sich 2mal die Gaumenmandel, Imal Gaumenmandel und Seitenstrang, 1mal die Rachenmandel.

     
  3. 3.

    Durch den histologischen Befund kann gezeigt werden, wie richtig es ist, diepapilläre Hyperplasie als solche zu bezeichnen und nicht etwa eine echte Geschwulstbildung anzunehmen.

     
  4. 4.

    Es wird nachgewiesen, daß die papilläre Umwandlung der Gaumenmandeln weniger von der Oberfläche, alsvon den Krypten her ausgeht, dem Hauptsitz von Entzündungserregern.

     
  5. 5.

    Die papilläre Hyperplasie findet sich in jedem Alter, besonders aber bei jugendlichen Personen. Sie ist beim weiblichen Geschlecht häufiger als beim männlichen.

     
  6. 6.

    Die Behandlung der Wahl ist dieoperative Entfernung, also Tonsillektomie oder Adenotomie. Von der Elektrokoagulation wird abgeraten.

     
  7. 7.

    Es wird die papilläre Hyperplasie als einebesondere Form der entzündlichen Hyperplasie aufgefaßt. Dabei muß eine individuelle Disposition des Trägers, auf den Entzündungsreiz in papillärer Wachstums-form zu antworten, angenommen werden.

     

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Schrifttum

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Copyright information

© Verlag Von F. C. W. Vogel 1938

Authors and Affiliations

  • E. Oppikofer
    • 1
    • 2
  • H. Weinhold
    • 1
    • 2
  1. 1.Universitäts-Ohren-Nasen-Halskliniken von BaselBaselSchweiz
  2. 2.Universitäts-Ohren-Nasen-Halskliniken von JenaJenaDeutschland

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