Zwischenfälle bei der Septumanästhesie

  • Ludwig Lederer
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Zusammenfassung

Auf Grund eines früher veröffentlichten und eines erneut erlebten Zwischenfalles bei der Septumanästhesie, bei welchem eine vorübergehende partielle Augenmuskellähmung und eine, für diese Zwischenfälle charakteristische Anämie in der Stirngegend, und zwar im Versorgungsgebiet der A. front. und A. supraorbit. auftrat, wird der Bereich der Nasenscheidewand, in welchem dem Verfasser während der Injektion beide Zwischenfälle unterliefen (Abb. 1), als eine besondereGefahrenzone für submuköse Injektionen erklärt, da man dort leicht in die oft stark entwickelte A. ethmoid. post. geraten kann. Bei Paraffininjektionen ist dieser Teil des Septums grundsätzlich zu meiden. Bei der Septumanästhesie muß, wenn nicht überall, so unbedingt in dem genannten Bereich durch Ansaugen geprüft werden, ob man in ein Gefäß geraten ist. Deshalb wird vor der Verwendung von Ganzmetallspritzen zur Septumanästhesie oder gar zu Paraffininjektionen ausdrücklich gewarnt.

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag 1941

Authors and Affiliations

  • Ludwig Lederer
    • 1
  1. 1.Dresden

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