Synthetische lineare Polymere
- 56 Downloads
- 3 Citations
Zusammenfassung
Ausgehend von der durch Rao aufgefundenen Additivität der molaren Schallgeschwindigkeit, ferner auf Grund seiner früheren Untersuchungsergebnisse, fand bzw. leitete Verfasser zwischen der „spezifischen“ Schallgeschwindigkeit einzelner Glieder von polymerhomologen Reihen und deren Molekulargewicht folgenden Zusammenhang ab: v 1/2/d=a″/M+b″, [6] wobei v die Schallgeschwindigkeit im untersuchten Material in m/sec, d-die Dichte, M — das Molekulargewicht, a″ und b″ für die einzelnen polymerhomologen Reihen charakteristische Konstanten sind. Der Wert b″ ist mit der spezifischen Schallgeschwindigkeit der Zwischenglieder gleich, — bei polymerhomologen Reihen von identischen Kettengliedern ist sein Wert ebenfalls gleich. Der Wert a″ ist gleich dem doppelten Produkt der Differenz zwischen der spezifischen Schallgeschwindigkeit der Endgruppen und der Kettenglieder multipliziert mit dem Molekulargewicht der Endgruppen. Grundsätzlich kann der Wert beider Konstanten sowohl mathematisch als auch experimentell ermittelt werden. Die Gültigkeit der Gleichung [6] wurde vom Verfasser — auf Grund der in der Literatur angegebenen Meßergebnisse — an mehreren Beispielen bewiesen und gezeigt, daß dieselbe zur Bestimmung von Molekulargewichten bis zur Größe von etwa 3 × 104 geeignet ist, bei einer Fehlergrenze unter 14%. Auf Grund des Zusammenhanges hat Verfasser für einige Atomgruppen die — aus der Literatur bisher noch nicht bekannten — molaren Schallgeschwindigkeitsinkremente angegeben.
Preview
Unable to display preview. Download preview PDF.
Schrifttum
- 1).Lagemann, R. T. und W. S. Dunbar, J. phys. Chem. 49, 420 (1945).CrossRefGoogle Scholar
- 2).Rao, M. R., J. chem. Physics 9, 682 (1941); Indian J. Physics 14, 109 (1940).CrossRefGoogle Scholar
- 3).Weissler, A., J. W. Fitzgerald und J. Resnick, J. appl. Phys. 18, 434 (1947).CrossRefGoogle Scholar
- 4).Altenburg, K., Z. physik. Chem. 202, 14 (1953); Plaste u. Kautschuk 2, 11 (1955).Google Scholar
- 5).tGéczy, I., Acta Chim. Hung. 34, 323 (1962).Google Scholar
- 6).Géczy, I., Acta Chim. Hung. 37, 407 (1963).Google Scholar
- 7).Eucken, A., Beilage zur Forschung auf dem Gebiet des Ingenieurwesens. Forschungsheft 353, Ausgabe B, Bd. 3 (1932).Google Scholar
- 8).Eisenlohr, F., Ber. 53, 1746, 2053 (1920); 54, 299 (1921); 57, 180 (1924).Google Scholar
- 9).Hendus, H. und Gg. Schnell; Kunststoffe 51, 69 (1961).Google Scholar
- 10).Lagemann, R. T. und C. C. Woolsey, J. chem. Physics 16, 247 (1948).CrossRefGoogle Scholar
- 11).Weissler, A., J. Amer. Chem. Soc. 70, 1634 (1948).CrossRefGoogle Scholar
- 12).Lagemann, R. T., W. E. Woolf, J. S. Evans und N. Underwood, J. Amer. Chem. Soc. 70, 2996 (1948).CrossRefGoogle Scholar
- 13).Weissler, A., J. Amer. Chem. Soc. 71, 93 (1949).CrossRefGoogle Scholar
- 14).Hunter, I., E. L. Warrick, J. F. Hyde und C. Currie, J. Amer. Chem. Soc. 68, 2284 (1946).CrossRefGoogle Scholar
- 15).Weissler, A., J. Amer. Chem. Soc. 71, 419 (1949).CrossRefGoogle Scholar
- 16).Lagemann, R. T. und W. S. Dunbar, J. phys. Chem. 49, 434 (1945).CrossRefGoogle Scholar
- 17).Pohl, E., Plaste u. Kautschuk 6, 19 (1959).Google Scholar