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Naturwissenschaften

, Volume 17, Issue 26, pp 486–489 | Cite as

Die Erfassung der Quantengesetze durch kontinuierliche Funktionen

  • E. Schrödinger
Originalaufsätze Und Berichte Reine Und Technisch Angewandte Physik

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References

  1. 1.
    Es sei mir erlaubt, hier zunächst so zu sprechen, als gebe es nur das „Einkörperproblem“.Google Scholar
  2. 1.
    An berichtigenden Details ist folgendes hinzuzufügen. Die ω-Funktion ist im allgemeinen nicht, wie wir hier vorläufig angaben, eine Funktion der Zeit und des Ortes, sondern sie ist eine Funktion der Zeit und von ein, zwei, drei ... Örtern, wenn das klassische Modell des Systems aus ein, zwei, drei ... Massenpunkten bestand. Das ist eine sehr merkwürdige und tiefliegende Angelegenheit, welche, beiläufig bemerkt, die Auffassung der ω-Funktion als Kollektiv lokaler Zustände ohnehin etwas erschwert (wenn auch nicht unmöglich macht). Für die oben beschriebene Gestaltsanalyse ergibt sich aber jedenfalls keinerlei Schwierigkeit, die Integrale laufen dann einfach über sechs, neun ... Raumkoordinaten, anstatt bloß über deren drei. — Noch ein Umstand muß mindestens erwähnt werden. Um im Ausdruck einigermaßen verständlich zu bleiben, habe ich derZeit eine Sonderstellung belassen, bin mir aber der Einseitigkeit, die darin liegt, voll bewußt. In Wahrheit ist ω auch als Funktion der Zeit nicht kollektiv, sondern gestaltlich zu werten. Man erkennt das ja auch an dem einfachen Beispiel in der Einleitung, wobei es sich für das lichtempfindliche Körnchen offenbar um dieZeitgestalt, nicht um die Raumgestalt der Welle handelt — nur stimmen die beiden hier zufällig überein.Google Scholar
  3. 1.
    D. h. die Darstellung einer Funktion durch Überlagerung der Funktionenirgendeines sog. vollständigen Orthogonalsystems (was die obengenannten Eigenfunktionen immer sind), nicht gerade nur durch Überlagerung von Sinus- und Kosinusfunktionen. Statt Methode derFourier-Transformation könnte man auch sagen: Methode der affinen Transformationen imHilbertschen Funktionenraum.Google Scholar
  4. 1.
    Die vonDirac eingeführten Funktionen, die er δ (x,y), δ′ (x,y), δ′' (x y) ... nennt.Google Scholar
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    Man vergleicheW. Köhler, Die physischen Gestalten; Braunschweig, Fr. Vieweg & Sohn 1920.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1929

Authors and Affiliations

  • E. Schrödinger
    • 1
  1. 1.Berlin

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