Naturwissenschaften

, Volume 12, Issue 49, pp 1115–1117 | Cite as

Zur Polarisation des Fluorescenzlichtes

  • Niels Bohr
Zuschriften Und Vorläufige Mitteilungen

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Literatur

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    Vgl. eine Arbeit des Verfassers (Zeitschr. f. Phys.13, 117. 1923), die eine zusammenfassende Darstellung der Grundpostulate der Quantentheorie enthält, und im besonderen eine Abhandlung vonBohr, Kramers undSlater (Zeitschr. f. Phys.24, 69. 1924), in der eine allgemeine Deutung der optischen Phänomene auf Grundlage der Vorstellungen der Quantentheorie versucht ist.Google Scholar
  11. 5).
    Es ist in dieser Verbindung zu berücksichtigen, daß von einem aktivierten Zustande aus im allgemeinen mehrere Übergangsmöglichkeiten vorhanden sind. Dieser Umstand gibt eine einfache quantentheoretische Erklärung dafür, daß bei Beleuchtung eines Atoms mit Licht einer seiner Spektrallinien das Fluorescenzlicht im allgemeinen auch Licht anderer Spektrallinien enthalten wird. (Vgl.N. Bohr, Zeitschr. f. Phys.2, 423. 1920.) Wie die HerrenKramers undHeisenberg mir mitgeteilt haben, findet diese Erscheinung ihr klassisches Analogon darin, daß, bei Reaktion eines mehrfach periodischen Atomsystems auf Bestrahlung, im elektrischen Moment des Atoms nicht nur eine erzwungene Schwingung auftritt, deren Frequenz mit derjenigen der einfallenden Wellen übereinstimmt, sondern daß auch erzwungene Schwingungen auftreten, deren Frequenzen Kombinationen sind dieser Frequenz und der Frequenzen der in der Atombewegung auftretenden harmonischen Schwingungskomponenten. Man darf daher annehmen, daß auch im allgemeinen Falle bei nicht entarteten Atomsystemen derjenige Teil des Fluorescenzlichtes, der von den Atomen im Normalzustand ausgesandt wird, dieselbe Zusammensetzung hat wie der Teil dieses Lichtes, der von den aktivierten Atomen stammt. Dieser Gegenstand wird in einer bald erscheinenden Arbeit der genannten Herren näher behandelt; dort wird auch gezeigt, daß, wie im Fall der Fluorescenz, auch im Falle der Dispersion außerhalb der Resonanzlinie der erwähnte klassische Effekt das Auftreten von neuen Kombinationsfrequenzen im gestreuten Lichte fordert, eine neuartige Erscheinung, die zuerst vonSmekal (Naturw.11, 873, 1923) vorhergesagt wurde mittels Betrachtungen, die an die Lichtquantentheorie anknüpfen.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1924

Authors and Affiliations

  • Niels Bohr

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