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Kolloid-Zeitschrift

, Volume 78, Issue 3, pp 348–353 | Cite as

Über das Schwitzen von Natron- und Kali-Harzseifen und ihre Oberflächenspannung, I

  • N. N. Godbole
  • P. D. Sriwastava
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Zusammenfassung

Es wurden die hygroskopischen Eigenschaften (Feuchtigkeitsaufnahme in wasserdampfgesättigter Luft) von Natron- und Kalisalzen dreier Sorten von Harzen, und zwar jedesmal von neutralen Seifen, solchen mit 1 Proz. freiem Alkali und solchen mit 1 Proz. freiem Harz untersucht. In allen Fällen erfolgt die stärkste Feuchtigkeitsaufnahme durch die alkalischen Seifen, die schwächste durch die Seifen mit freiem Harzgehalt, und zwar sowohl bei Na-, wie bei K-Seifen. Während jedoch bei den Seifen aus Harzen indischer Herkunft die Aufnahme des Wassers durch die Na-Seifen die schnellere ist, findet bei den Seifen aus Harzen amerikanischer Herkunft das Umgekehrte statt. Zugleich ist, in Gewichtsprozenten ausgedrückt, die Aufnahme von Wasser aus dampfgesättigter Atmosphäre bei den Seifen indischer Herkunft erheblich größer als bei jenen aus amerikanischem Harz. Bei der Bestimmung der Oberflächenspannung von einpromilligen Lösungen solcher Harzseifen in Wasser zeigte sich die stärkste Herabsetzung gegenüber jener des reinen Wassers stets bei den alkalischen, die schwächste bei den sauren Seifen, wobei sich die letzteren allerdings immer nur wenig von den neutralen Seifen unterscheiden. Die Seifen aus Harzen verschiedener Herkunft zeigen kaum größere Differenzen. Untersuchungen über Schaum- und Goldzahlen solcher Harzseifen folgen demnächst.

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© Verlag von Theodor Steinkopff 1937

Authors and Affiliations

  • N. N. Godbole
  • P. D. Sriwastava

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