Zusammenfassung
- 1.
Es wurde versucht, die Bedingungen festzulegen, unter welchen man aus festem Bleioxyd ein so gutes Chromgelb erhalten kann wie aus dem gewöhnlich gebrauchten Bleiazetat.
- 2.
Die Bildung von Sulfochromaten und von basischem Chromat verläuft ohne besondere Schwierigkeiten, wenn man nur für gutes Mischen sorgt.
- 3.
Für die Synthese des neutralen Chromates mußten jedoch besondere Versuchsbedingungen ermittelt werden. Verwendet wurden die Präparate: Tegoglätte der Firma Goldschmidt Essen und das Bleioxyd Kahlbaum mit Garantieschein.
- 4.
Das der eigentlichen Reaktion vorausgehende Wässern des Bleioxydes ist für den Verlauf der Reaktion von sehr günstigem Einfluß. Der Effekt ist beim Goldschmidt-Präparat schon in einigen Tagen sichtbar, beim gemahlenen Kahlbaum-Präparat bedarf es einer fast 30 tägigen Wasserwirkung.
- 5.
Mahlen in der Reibschale unter starkem Druck des Pistills vermindert die Reaktivität. Hierher gehört jedoch nicht jenes leichte Mahlen, bei welchem man nur die Zertrümmerung der größeren Partikeln erreicht.
- 6.
Nasses Mahlen verursacht beim Kahlbaum-Präparat eine Verfeinerung der Dispersität und steigert die Reaktivität. Beim Stehen unter Wasser kommt es zu einer Ballung, ohne daß jedoch die Reaktivität abnehmen würde.
- 7.
Die beste Arbeitsweise ist die, bei welcher man das Bleioxyd in Gegenwart eines Peptisators naß mahlt, einige Zeit unter Wasser stehen läßt und dann unter Turbinieren die CrO3-Lösung zusetzt.
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