Kolloid-Zeitschrift

, Volume 98, Issue 1, pp 82–89 | Cite as

Die Gewinnung von Bleichromaten aus Bleioxyd

  • B. Brčić
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Es wurde versucht, die Bedingungen festzulegen, unter welchen man aus festem Bleioxyd ein so gutes Chromgelb erhalten kann wie aus dem gewöhnlich gebrauchten Bleiazetat.

     
  2. 2.

    Die Bildung von Sulfochromaten und von basischem Chromat verläuft ohne besondere Schwierigkeiten, wenn man nur für gutes Mischen sorgt.

     
  3. 3.

    Für die Synthese des neutralen Chromates mußten jedoch besondere Versuchsbedingungen ermittelt werden. Verwendet wurden die Präparate: Tegoglätte der Firma Goldschmidt Essen und das Bleioxyd Kahlbaum mit Garantieschein.

     
  4. 4.

    Das der eigentlichen Reaktion vorausgehende Wässern des Bleioxydes ist für den Verlauf der Reaktion von sehr günstigem Einfluß. Der Effekt ist beim Goldschmidt-Präparat schon in einigen Tagen sichtbar, beim gemahlenen Kahlbaum-Präparat bedarf es einer fast 30 tägigen Wasserwirkung.

     
  5. 5.

    Mahlen in der Reibschale unter starkem Druck des Pistills vermindert die Reaktivität. Hierher gehört jedoch nicht jenes leichte Mahlen, bei welchem man nur die Zertrümmerung der größeren Partikeln erreicht.

     
  6. 6.

    Nasses Mahlen verursacht beim Kahlbaum-Präparat eine Verfeinerung der Dispersität und steigert die Reaktivität. Beim Stehen unter Wasser kommt es zu einer Ballung, ohne daß jedoch die Reaktivität abnehmen würde.

     
  7. 7.

    Die beste Arbeitsweise ist die, bei welcher man das Bleioxyd in Gegenwart eines Peptisators naß mahlt, einige Zeit unter Wasser stehen läßt und dann unter Turbinieren die CrO3-Lösung zusetzt.

     

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Copyright information

© Verlag von Theodor Steinkopff 1942

Authors and Affiliations

  • B. Brčić
    • 1
  1. 1.Chemischen Institut der Universität in LaibachLaibachItalien

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