Klinische Wochenschrift

, Volume 40, Issue 11, pp 570–575

Transthorakale Defibrillation

  • H. A. Dittmar
  • G. Friese
  • E. Nusser
Originalien

DOI: 10.1007/BF01478630

Cite this article as:
Dittmar, H.A., Friese, G. & Nusser, E. Klin Wochenschr (1962) 40: 570. doi:10.1007/BF01478630

Zusammenfassung

Tierexperimentelle Untersuchungen und Behandlungserfolge am Menschen haben gezeigt, daß die transthorakale Defibrillation beim Kammerflimmern möglich ist. Ein dazu geeignetes Gerät ist der „Extern-Defibrillator“, dessen technische Daten und dessen Handhabung mitgeteilt werden. Die Leistungsfähigkeit des Gerätes wurde durch Experimente an der Katze geprüft. Zur Stromzuführung eignen sich großflächige Plattenelektroden, die der Thoraxwand angelegt werden. Die Einführung einer oder beider Defibrillationselektroden in die Herzhöhlen durch Katheter oder Punktion ist nicht ratsam, da erhebliche Verbrennungen entstehen können. Weitere Tierexperimente ergaben, daß die Erfolgsquote der elektrischen Defibrillation verbessert wird, wenn man diese therapeutische Maßnahme in Verbindung mit externer Herzmassage anwendet. Die Vorteile und Nachteile und die speziellen Indikationen der transthorakalen Defibrillation werden genannt. Abschließend wird ein Behandlungsschema des Kammerflimmerns vorgeschlagen.

Copyright information

© Springer-Verlag 1962

Authors and Affiliations

  • H. A. Dittmar
    • 1
  • G. Friese
    • 1
  • E. Nusser
    • 1
  1. 1.Aus der Medizinischen Universitätsklinik HeidelbergGermany

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