Mathematische Annalen

, Volume 83, Issue 1–2, pp 24–66

Idealtheorie in Ringbereichen

  • Emmy Noether
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References

  1. 1).
    Ist diese Potenz stets die erste, so handelt es sich bekanntlich um Primzahlen.Google Scholar
  2. 2).
    vermutlich gilt darüber hinaus auch das Übereinstimmen der Exponenten, und noch allgemeiner die Isomorphie entsprechender Komponenten.Google Scholar
  3. 3).
    E. Lasker, Zur Theorie der Moduln und Ideale. Math. Ann.60 (1905), S. 20, Satz VII und XIII.—F. S. Macaulay, On the Resolution of a given Modular System into Primary Systems including some Properties of Hilbert Numbers. Math. Ann. 74 (1913), S. 66.Google Scholar
  4. 4).
    W. Schmeidler, Über Moduln und Gruppen hyperkomplexer Größen. Math. Zeitschr.3 (1919), S. 29.Google Scholar
  5. 5).
    E. Noether W. Schmeidler, Moduln in nichtkommutativen Bereichen, insbesondere aus Differential-und Differenzenausdrücken. Math. Zeitschr.8 (1920), S. 1.Google Scholar
  6. 6).
    A. Fraenkel, Über die Teiler der Null und die Zerlegung von Ringen. J. f. M.145 (1914), S. 139. Über gewisse Teilbereiche und Erweiterungen von Ringen. Habilitationsschrift, Leipzig, Teubner, 1916. Über einfache Erweiterungen zerlegbarer Ringe. J. f. M.151 (1920), S. 121.Google Scholar
  7. 7).
    Die Definition ist der Fraenkelschen Habilitationsschrift entnommen, unter Weglassung dessen einschränkender Bedingungen 6, I und II; dafür mußte das kommutative Gesetz der Addition mit aufgenommen werden. Es handelt sich also um die den Körper definierenden Gesetze unter Weglassung der Umkehrbarkeit der Multiplikation.Google Scholar
  8. 9).
    Zuerst ausgesprochen für Zahlenmoduln von Dedekind: Zahlentheorie, Suppl. XI, § 172, Satz VIII (4. Auflage); unser Beweis und die Bezeichnung „Kette” ist von dort übernommen. Für Ideale aus Polynomen bei Lasker, a. a. O. Zur Theorie der Moduln und Ideale. Math. Ann.60 (1905), S. 56 (Hilfssatz). Der Satz findet aber in beiden Fällen nur vereinzelte Anwendung. Unsere Anwenwendungen beruhen durchweg auf demAuswahlpostulat.Google Scholar
  9. 11).
    Daß eine solche durch die gegebene Darstellung nicht eindeutig definiert ist, zeigt das vorige Beispiel. Für (x 2,xy)=[(x), (x 2,xy,y λ)], wo λ≧2, ist neben [(x), (x 2,y)] auch [(x), (x 2,μx+y)] für beliebiges μ eine reduzierte Darstellung.Google Scholar
  10. 12).
    Daß eine solche Darstellung im allgemeinen nicht eindeutig ist, zeigt das vorige Beispiel: (x 2,xy)=[(x), (x 2,μx+y)]. Die beiden Komponenten sind bei beliebigem μ irreduzibel. Alle Teiler von (x) sind nämlich von der Form (x, g (y)), wog (y) ein Polynom iny bedeutet; also hat auch das kleinste gemeinsame Vielfache von zweien diese Form, wird also ein echter Teiler von (x); (x 2,μx+y) besitzt nur deneinen Teiler (x, y), ist also notwendigerweise ebenfalls irreduzibel.Google Scholar
  11. 21).
    Für die Eindeutigkeit der unter den irreduziblen Idealen enthaltenen “isolierten” Ideale vgl. § 7.Google Scholar
  12. 29).
    Die Existenz der Zerlegung läßt sich auch direkt beweisen, in genauer Analogie mit der in § 2 nachgewiesenen Existenz der Zerlegung in endlich viele irreduzible Ideale.Google Scholar
  13. 31).
    Dieser Satz ist für Ideale aus Polynomen im Fall der Zerlegung in größte primäre schon ohne Beweis von Macaulay mitgeteilt; seine Definition der isolierten und nicht-isolierten (imbedded) primären Ideale kann als irrationale Fassung der unten mitgeteilten angesehen werden.Google Scholar
  14. 34).
    Die Existenz der Zerlegung läßt sich wieder in Analogie zu § 2 direkt beweisen; auch der Eindeutigkeitsbeweis läßt sich direkt führen (vgl. das in der Einleitung über Schmeidler und Noether-Schmeidler Gesagte). Der hier gegebene Beweis gibt zugleich Einblick in die Struktur der teilerfremd-irreduziblen Ideale.Google Scholar
  15. 35).
    Es handelt sich also hier um eine „rechtsseitige” Multiplikation, einen „rechtsseitigen” BereichT und folglich um „rechtsseitige” Moduln und Ideale. Würde man fürT eine linksseitige Multiplikation α·c zugrunde legen, so käme eine entsprechende Theorie der linksseitigen Moduln und Ideale;M enthält neben α auch α·c. Das assoziative Gesetz wäre hier von der Form(γ·b)·a=γ·(b×a).Google Scholar
  16. 36).
    Die ganzen Zahlen sind wieder als abkürzende Zeichen, nicht als Ringelemente zu betrachten.Google Scholar
  17. 37).
    Das einfachste Beispiel eines Moduls bildet der Modul aus ganzzahligen Linearformen; Σ besteht hier aus allen ganzen rationalen Zahlen,T aus allen ganzzahligen Linearformen. Ein etwas allgemeinerer Modul entsteht, wenn man in Σ undT ganze algebraische Zahlen statt der ganzrationalen Zahlen nimmt, oder etwa alle geraden Zahlen. Betrachtet man statt der Linearformen jeweils den Komplex aller Koeffizienten alsein Element, so sind die Verknüpfungen in Σ undT tatsächlich verschiedene. Ideale in nicht-kommutativen Ringbereichen aus Polynomen bilden den Gegenstand der gemeinsamen Arbeit Noether-Schmeidler. Von Idealen in weiteren speziellen nichtkommutativen Bereichen handeln die Vorlesungen über die Zahlentheorie der Quaternionen von Hurwitz (Berlin, Springer 1919) und die dort zitierten Arbeiten von Du Pasquier.Google Scholar
  18. 39).
    Für spezielle, „vollständig reduzible” Ideale lassen sich auch hier Eindeutigkeitssätze aufstellen; vgl. gemeinsame Arbeit Noether-Schmeidler.Google Scholar
  19. 40).
    Über die vollen Invariantensysteme. Math. Ann.42 (1893), § 3, S. 313.Google Scholar
  20. 42).
    Diese Eigenschaft eines primären Ideals, ein irreduzibles Gebilde zu besitzen, nimmt Macaulay (vgl. Einleitung) zur Definition, während Lasker nur den Begriff der Mannigfaltigkeit eines Gebildes in die Definition aufnimmt, im übrigen abstrakt definiert. Die nur fürx 1=0 ...x n=0 verschwindenden primären Ideale nehmen bei Lasker eine Sonderstellung ein.Google Scholar
  21. 43).
    Vgl. etwa J. König, Einleitung in die allgemeine Theorie der algebraischen Größen (Leipzig, Teubner, 1903), S. 235.Google Scholar
  22. 46).
    Ist umgekehrt für einen Polynombereich die Endlichkeitsbedingung erfüllt, und läßt jedes Polynom mindestens eine Darstellung zu, wo die Multiplikatoren von geringerem Grad inx sind, so ist der Bereich ein endlicher Integritätsbereich.Google Scholar
  23. 48).
    Die Idealtheorie dieser Bereiche bildet den Gegenstand der Arbeiten von Du Pasquier: Zahlentheorie der Tettarionen, Dissertation Zürich, Vierteljahrsschr. d. Naturf. Ges. Zürich,51 (1906). Zur Theorie der Tettarionenideale, ibid”52 (1907). Der Inhalt der zweiten Arbeit ist der Nachweis, daß jedes Ideal ein Hauptideal wird.Google Scholar
  24. 49).
    Den Basiselementen der einseitigen Ideale entsprechen Rechts- bzw. Linksklassen.Google Scholar
  25. 50).
    In der Arbeit: Zur Theorie der Moduln, Math. Ann.52 (1899), S. 1 definiert E. Steinitz das kleinste gemeinsame Vielfache (den größten gemeinsamen Teiler) von Klassen durch kleinste gemeinsame Vielfache und größte gemeinsame Teiler der Elementarsysteme. Unabhängig davon findet sich das kleinste gemeinsame Vielfache von Klassen als „Kongruenzkomposition” bei H. Brandt, Komposition der binären quadratischen Formen relativ einer Grundform, J. f. M.150 (1919), S. 1.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1921

Authors and Affiliations

  • Emmy Noether
    • 1
  1. 1.Göttingen

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