Magnetische Eigenschaften ferromagnetischer Schichten. I
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Zusammenfassung
Der Verlauf der Magnetisierungsrichtung in polykristallinen, ferromagnetischen dünnen Schichten mit nichtverschwindender magnetischer Kristallanisotropie wird berechnet. Es ergibt sich bei regelloser Orientierung der kristallographischen Achsen der Kristallite ein wellenförmiger Verlauf der Magnetisierungsrichtung. Wellenlängenspektrum und Amplitude der Richtungsschwankungen werden für lineare Kristallitketten und näherungsweise für ebene Schichten berechnet. Das Wellenlängenspektrum hängt ausschließlich vom Kristallitdurchmesser ab. Die mittlere WinkelamplitudeΘ0 der Wellen ist im wesentlichen proportional zur Kristallanisotropie (bzw. Magnetostriktion) und zum Quadrat des Kristallitdurchmessers; sie verschwindet bei großen Schichtdicken und bei starken äußeren MagnetfeldernH⋙2A/Jsλ2 (λ Wellenlänge).
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