Zeitschrift für Physik

, Volume 74, Issue 9–10, pp 604–623 | Cite as

Sekundärerscheinungen, die auf den primären photoelektrischen Effekt bei an Salzschichten adsorbierten Cäsiumatomen folgen

  • J. H. de Boer
  • M. C. Teves
Article

Zusammenfassung

Die Empfindlichkeit von photoelektrischen Kathoden, bei denen Cäsiumatome an Salzoberflächen adsorbiert sind, kann stark gesteigert werden, indem für viele aktive Oberflächenstellen gesorgt wird. Die dazu meistens benötigten dickeren Salzschichten behindern aber die Elektronennachlieferung zur Oberfläche ziemlich stark. Die Elektronennachlieferung kann durch Einbau von Cäsiumatomen, welche die Schichten lichtelektrisch leitend machen, stark verbessert werden. In von vornherein stark durch Fremdmetalle gestörten Salzschichten, die durch Verdampfung und durch chemische Reaktionen hergestellt werden können, können Cäsiumatome leicht eindringen. — Bei Cäsiumoxydschichten, die eingebaute Cäsiumatome enthalten (durch Reduktion von Silberoxyd mit Cäsium im abgeschlossenen Raume hergestellt), werden öfters Empfindlichkeiten bis zu 100 · 10−6 Amp./Lumen (26800 K) gemessen (allerdings tritt Sättigung des Stromes erst bei höherer Anodenspannung auf). —Derartige gemischte Zwischenschichten können Ermüdungserscheinungen zeigen, die von der Lichtintensität, der Spannung, der Wellenlänge des einfallenden Lichtes und von der Temperatur abhängig sind und zu Gleichgewichtszuständen führen. Diese Erscheinungen sind durch entsprechende Behandlung (Infraroteinstrahlung, Erwärmung oder Abwarten) wieder rückgängig zu machen.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1932

Authors and Affiliations

  • J. H. de Boer
    • 1
  • M. C. Teves
    • 1
  1. 1.Natuurkundig Laboratorium der N. V. Philips' GloeilampenfabriekenEindhovenHolland

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