Versuche über Helium-Fluoreszenz und über die Gültigkeit des Spinerhaltungssatzes bei Stößen zweiter Art von angeregten mit normalen Helium-Atomen
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Zusammenfassung
In Fortsetzung einer früheren Arbeit werden Fluoreszenzversuche an normalen He-Atomen beschrieben. Wie auf Grund der Auswahlregeln zu erwarten, tritt in Fluoreszenz — jedenfalls bei kleinen Heliumdrucken — nur die Hauptserie des Singulettsystems auf. Mit größer werdendem Heliumdruck treten außerdem weitere Singulett- und Triplettlinien auf. In einer eingehenden Diskussion wird gezeigt, daß die Ausgangsterme dieser zusätzlichen Linien durch Stöße zweiter Art zustande kommen, z.B. nach dem Schema: He (31P) + He (11S) → He (11S) + He (33D) angeregt normal normal angeregt Elektronenspin=0+0 ≠+1 die He (31P)-Terme entstehen dabei im Zusammenhang mit der Fluoreszenzerscheinung. Bei Stößen zweiter Art obigen Schemas ändert sich beim Stoß der gesamte Elektronenspin beider Stoßpartner um den Wert 1 · h/2π. Nach dem von Wigner ausgesprochenen Spinerhaltungssatz sollten solche Stöße praktisch verboten sein. Die Gültigkeit des Spinerhaltungssatzes wird an Hand der Ergebnisse besprochen.
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