Zeitschrift für Physik

, Volume 158, Issue 1, pp 12–25 | Cite as

Zur Bestimmbarkeit der optischen Konstanten und Dicke sehr dünner Metallschichten bei senkrechtem Lichteinfall

  • Christoph Schwink
  • Helmut Pehland
Article

Zusammenfassung

In vorliegender Arbeit soll die Frage der getrennten Bestimmbarkeit der optischen Konstanten und der Dicke sehr dünner absorbierender Schichten aus optischen Messungen bei senkrechtem Lichteinfall von einigen Seiten kritisch beleuchtet werden. Zunächst wird ein in den letzten Jahren vonVăsiček erhobener Einwand gegen die bisher von allen Autoren verwendeten Ausgangsgleichungen entkräftet.

Dann wird gezeigt, daß ein vonSchopper stammendes „Dreigeradenverfahren“ die Unbekanntenn, k undd nicht unabhängig voneinander zu bestimmen gestattet, da die drei Geraden, deren Schnittpunkt wesentlich bestimmt werden soll, identisch sind. Darüber hinaus wird bewiesen, daß das Zusammenfallen der drei Schopperschen Geraden äquivalent einer vonWolter stammenden komplexen Identität ist.

Schließlich wird an Hand der strengen Formel für die Unbekanntenn undk der Schicht deutlich gemacht, daß sich eine in der Schichtdicke lineare Näherung nicht als Ausgangspunkt zur Bestimmung vonn undk eignet, da erst die quadratischen Glieder wesentlich von Null verschieden sind. Eine Abschätzung der Schichtdicke, bis zu der herab bei gegebenen Meßfehlern die Unbekannten bestimmt werden können, wird angegeben.

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© Springer-Verlag 1960

Authors and Affiliations

  • Christoph Schwink
    • 1
  • Helmut Pehland
    • 1
  1. 1.II. Physikalischen Institut der Universität MünchenDeutschland

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