Untersuchungen im System Vanadin-Wolfram-Kohlenstoff

  • Erwin Rudy
  • F. Benesovsky
  • Elisabeth Rudy
Anorganische und Physikalische Chemie

DOI: 10.1007/BF01189609

Cite this article as:
Rudy, E., Benesovsky, F. & Rudy, E. Monatshefte für Chemie (1962) 93: 693. doi:10.1007/BF01189609

Zusammenfassung

An Hand von druckgesinterten, vakuumgeglühten und lichtbogengeschmolzenen Legierungen wurde der Dreistoff V−W−C röntgenographisch und metallographisch untersucht und eine Phasenfeldaufteilung bei 1500 bzw. 1800°C vorgenommen. Vanadin und Wolfram sowie V2C und W2C sind lückenlos mischbar. VC nimmt bei 1800° rd. 43 Mol% WC in fester Lösung auf (a=4,224 Å an der C-reichen Seite,a=4,208 Å an der C-armen Seite des Homogenitätsbereiches), während im WC praktisch kein Austausch beobachtet werden konnte.

Die Verteilungsgleichgewichte in den Zweiphasenbereichen (V,W)−(V,W)2C und (V,W)2C−(V,W)C1−x werden thermodynamisch behandelt und daraus Werte für die Differenzen der Bildungsenergien von Vanadin- und Wolframcarbiden und der Konodenverlauf errechnet. Thermodynamische Überlegungen an MeC−WC-Systemen liefern als Umwandlungsenergie für eine Transformation von hexagonalem Wolframmonocarbid in eine fiktive kubische Form einen Wert von rd. +2000 cal/Mol (1700–2000°).

Copyright information

© Springer-Verlag 1962

Authors and Affiliations

  • Erwin Rudy
    • 1
  • F. Benesovsky
    • 1
  • Elisabeth Rudy
    • 1
  1. 1.Metallwerk Plansee AG.Reutte/Tirol

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