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Archiv für Gynäkologie

, Volume 177, Issue 2–3, pp 211–217 | Cite as

Über die Oxytocinase des Schwangerenblutes und der Erythrocyten

  • E. Werle
  • K. Semm
  • R. Enzenbach
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Schwangerschafts-Frühdiagnose mit Hilfe der Oxytocinase-bestimmung im Blutplasma gelingt am isolierten Rattenuterus etwa vom 16. Tage post conceptionem an.

     
  2. 2.

    Die Oxytocinase des Schwangerenplasmas stammt nicht aus den Erythrocyten.

     
  3. 3.

    Im fetalen Blut findet sich das Ferment nur in den Erythrocyten.

     
  4. 4.

    Es bestehen keine größeren Unterschiede in der Oxytocinase-aktivität der Erythrocyten von Männern und Schwangeren, trächtigen und nichtträchtigen Meerschweinchen.

     
  5. 5.

    Die Erythrocytenoxytocinase ist im Erythrocytenplasma frei gelöst, nicht an das Stroma gebunden.

     
  6. 6.

    Oxytocin vermag die Erythrocytenmembran nicht zu durchdringen.

     
  7. 7.

    Die Oxytocinase findet sich im Retroplacentarserum und in der Placenta bei Simia Rhesus.

     
  8. 8.

    Die Oxytocinase des Serums gehört der Albuminfraktion an und kann mit dieser durch Ammonsulfat ausgefällt werden.

     
  9. 9.

    Das Plasma von Männern und nichtschwangeren Frauen hemmt die Oxytocinase der Erythrocyten von Männern, schwangeren und nichtschwangeren Frauen.

     
  10. 10.

    Für diese Hemmung ist ein niedermolekularer und thermolabiler Stoff verantwortlich.

     

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Copyright information

© J. F. Bergmann 1950

Authors and Affiliations

  • E. Werle
    • 1
  • K. Semm
    • 1
  • R. Enzenbach
    • 1
  1. 1.Laboratorium des Chirurgisch-Klinischen Instituts der Universität MünchenDeutschland

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